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Lamishli

  • vor 10 Tagen
  • Beitritt 22. Feb 2023
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  • Emily J. Taylor lässt uns in ihrem Fantasyroman «Hotel Magnifique – eine magische Reise» in eine fantasievolle und bunte Welt abtauchen. Die beiden Waisen Jani und ihre jüngere Schwester Zosa wachsen in der eher tristen Hafenstadt Durc auf. Jani schuftet in einer Gerberei um das Überleben der beiden Schwestern zu sichern, was nicht immer einfach zu sein scheint. Sie träumt schon lange davon eines Tages das berühmte Hotel Magnifique zu besuchen, um endlich Durc verlassen zu können. Dieses etwas geheimnisvolle Hotel reist jede Nacht auf magische Art und Weise an einen anderen Ort. Als das magische Hotel eines Nachts überraschenderweise in ihrer Heimatstadt auftaucht, ist für Jani eines klar: sie will in dieses Hotel. Doch nicht jeder kann dort einfach hineinspazieren. Dafür braucht man entweder eines der heissbegehrten Tickets oder eine Anstellung.

    Über Umwege schaffen es die beiden Schwestern ins Hotel, wo sie viele Abenteuer erleben werden. Sie haben zu Beginn eine Menge Spass, doch sie merken schnell, dass dieses Hotel nicht bloss zum Vergnügen existiert und dass das Hotel einige dunkle Geheimnisse verbirgt.

     

    Dieses Buch lässt einem keine Ruhe, bis man endlich dessen Geheimnisse auf den Grund gehen konnte. Emily J. Taylor gelingt es in Hotel Magnifique auf spannende Art und weise eine bunte Fantasiewelt aufzubauen, in die man am liebsten selbst abtauchen möchte. Die Charaktere sind so aufgebaut, dass man einen Bezug zu ihnen hat und beim Lesen richtig mitfühlt. Z. B. werden Eifersuchtsgefühle von Jani gegenüber ihrer jüngeren Schwester Zosa beschrieben. Auch erlebte ich Jani teilweise als etwas “stur” oder “dickköpfig”. Dies lässt Jani echter und nahbarer wirken, da sie nicht immer perfekt ist.  In der Geschichte geht es auch am Rande um eine Liebelei zwischen Jani und einem der Hotelangestellten, was ich am Buch sehr mochte. Dies bringt nochmal mehr Spannung mit herein.

    Das Aussehen der Charaktere wird detailreich beschrieben, so dass man sich ein gutes Bild machen kann. Was mich jedoch etwas gestört hat, ist, dass sehr oft die Hauttöne der Personen als Olivfarben beschrieben werden. Olivfarben geht für mich ins grünliche und somit habe ich dann jedes Mal vor dem inneren Auge ein Ailien gesehen xD

    Der Schreibstil ist eher einfach gehalten, was jedoch teilweise wirklich auch geholfen hat, da die ganze Welt im Hotel manchmal auch sehr verwirrend sein kann. Das Hotel ist nämlich sehr lebendig und ändert nicht nur ständig seinen Standort, sondern auch dessen Räume. Dies verleiht dem Buch nochmal das gewisse «etwas». Wenn ich an das Buch denke, sehe ich vor meinem inneren Auge eine regelrechte Glitzer-Farbexplosion. Es wird also nicht langweilig und ihr könnt euch auf etwas freuen.

    Wer also gerne spannende und detailreich beschriebene Fantasybücher liest, sollte sich Hotel Magnifique definitiv auf seine Wunschliste schreiben 😊

  • alisha_alina mich nervt das mit den Hauttönen auch.. ausserdem sind Oliven für mich grün.. jedes mal wenn jemand mit olivfarbener Haut beschrieben wird sehe ich vor meinem inneren Auge jemand der aussieht wie ein seekranker Alien xD

    Ansonsten mag ich die detailreichen Beschreibungen 🙂

  • Regennachtkatze ich fand die letzten Kapitel meega interessant & kann kaum erwarten endlich weiter zu lesen. Vor allem was das mit den Orangen soll. Ich finde Alastair zunehmend unheimlich.. ich glaube ich hätte mich das mit den Orangen nie getraut, bin aber froh dass es Jani gemacht hat weil hallooooo ich will wissen wie es mit Bel weiter geht?!?!! 😃 (abgesehen davon will ich Alastairs Geheimnisse herausfinden.)

    Ich hoffe Bel und Jani finden einen Weg die ganzen Angestellten zu befreien. Es ist so schlimm was Alastair ihnen antut.. ich frage mich halt warum der so ist?!

    • Regennachtkatze mir gefällt das Buch bisher sehr 🙂 Es erinnert mich teilweise ein wenig an Caraval (diejenigen, die die Reihe kennen können das vielleicht nachvollziehen. Jedoch finde ich es bisher um weiten besser als Caraval).

      Ich finde es wurde bisher noch nie langweilig. Ich mag Jani mega und finde ultra sympathisch dass ihre Gefühle, wie zb Neid auf Zosa, beschrieben werden. Das macht sie menschlich und ich finde das einfach sympathischer als wenn Hauptcharaktere in Büchern „perfekt“ sind. Manchmal finde ich, dass sich die beiden Schwestern sehr reif verhalten für ihr junges Alter & dass sie dadurch auf mich etwas älter wirken als 13 & 17.

      Das Hotel wird sehr ausführlich beschrieben & das finde ich grundsätzlich toll, jedoch finde ich es manchmal etwas verwirrend wenn sich das Hotel ständig verändert..

      Ich freue mich jedenfalls sehr auf den Rest des Buches und bin gespannt wie es weiter geht 🙂

    • Bin gerade von der Arbeit nachhause gekommen und das Buch im Briefkasten vorgefunden. 😍 es sieht so schön aus 😍