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UStaerker

  • Beitritt 5. Juni 2022
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  • Scheinbar bin ich hier der Einzige der das Buch nach ⅔ zur Seite gelegt hat und sich genüsslich am Stapel ungelesener Bücher nach Spannenderem umgesehen hat…

    Ich bin einfach nicht mit dem flachen, heterogenen Schreibstil, ohne erkennbares erzählerisches Ziel, zu schlag gekommen.

    Auch hätte ich mir eine lebhaftere , kritische Diskussion in dieser Gruppe gewünscht, vielleicht hätte sich mir dadurch dieses Buch erschlossen…

    Vielleicht auf eine anderes Mal

    Uli

  • Minnie

    Danke für deine Korrektur- ich hatte nur eine diffuse Idee über Symptome von Quecksilbervergiftungen und dachte mich daran zu erinnern das diese Therapie in dem Zusammenhang angewendet wurde…

    Zum Glück was gelernt 😊

    Du schreibst die Brüder sind verklemmt im Umgang mit Rose - ist das dem sozialen Statusunterschied geschuldet oder irgendwie in Zusammenhang mit der Geschichte?

    Irgendwie stell ich mir hier die Brüder als Künstler im Montmatre vor - bin da aber wohl kn der falschen Zeit gelandet … Projiziere deshalb wohl einen Bruch mit den sozialen Konventionen rein…

    • Minnie hat auf diesen Beitrag geantwortet.
    • Was denkt Ihr über diese ausgiebig beschriebene Morgensport-Szene? Für mich einer der Stolpersteine in den Beschreibungen der Figuren…

      Werden hier nur wortreich die Nebenwirkungen der Therapie mit Quecksilber beschrieben? Offensichtlich hat er sich ja bei seinen Ausschweifungen mit Tripper angesteckt …

      Oder steckt da mehr dahinter?

      Die unverschuldeten Verletzungen von Edmond stellt im Kapitel davor stellt einen komischen Kontrast her.

      Passt hier die Indifferenz gegenüber den Kockkünsten von Rose?

      Stell mir Jules eigentlich eher als fordern, draufgängerisch Dandy und Edmond als formbedachten Bo vor. Dann würden sie aber Ansprüche an den gebotenen Service haben…

      Gehört Rose einfach zum Haushaltsinventar oder ist sie geduldet weil sie zu viel über die beiden weiss?

      • Also ich muss mich leider negativ zum Buch äussern…

        Den blumigen Stil kennen wir von Proust, dass Thema unterdrückte Sexualität und generell Rolle der Frau ist nicht sonderlich innovativ…

        Ich störe mich vor allem an der sprachlichen Umsetzung- sehr heterogene Satzstrukturen unterbrochener Lesefluss durch unnötige Kurzsätze. Man hat am Anfang den Eindruck es mit einer schlechten Übersetzung zu tun zu haben….Ich kann auch nicht erkennen wie diese textliche Gestaltung als Stilmittel zur Charakterisierung der beschriebenen Personen und Situationen eingesetzt wird. Aber vielleicht liegt das auch an mir und meinen Erwartungen an gute Literatur.

        Was lest ihr aus der Handlung der ersten 100 Seiten? Hab ich das Thema einfach übersehen oder ist es nur ein Situationsbild in dessen Rahmen nun erst die Handlung stattfinden kann?

        Bin gespannt was Ihr hier alles entdeckt habt

        Uli

      • Hallo zusammen,

        so Buch erhalten und mich tapfer durch die ersten 6 Kapitel geschafft …

        Mehr zu meinem Eindruck dann Dienstag…