Ich muss nach diesem Abschnitt sagen, ich hatte den Gedanken schon beim ersten, aber jetzt habe ich ihn noch mehr. Dieses Buch hat so lebhafte Charaktere, dass ich mich schon jetzt auf die entstehende Fankultur freue. Und ich hoffe, dass dieses Buch eine Symbiose zwischen Fan und Fiktion kriegt, wie …. hust… Supernatural. Ganz ehrlich, ich wünsch mir schon jetzt, dass dieses Buch eine grandiose Verfilmung kriegt.
Sebastian hat sich für mich in dieser Hinsicht ein bisschen verändert, dass er mir am Anfang sehr lebensklug vorkommt, eifrig, und jetzt ist er irgendwie ein Verlorener für mich. Aber nicht auf trauriger Art und Weise.
Ich mochte den Garten von Cécile, den konnte ich mir richtig gut vorstellen. Mit all den arkanen Wehren und dem Fuchs und allem drum und dran. Ich mochte auch die Interaktion zwischen ihr und Sarmodel. Dayanes Teich fand ich auch schön, wobei mich ihre Geschichte traurig gemacht hat.
Sebastian und Antoine sind in diesem Teil irgendwie an mir vorbeigegangen. Sie haben mich nicht so krass berührt. Aber das ist jetzt nichts Schlechtes. Ich habe einfach andere Szenen zu sehr genossen und vor allem die Interaktion zwischen Sebastian, Sarmodel und Livia gefällt mir sehr. Und auch meine Gedanken, die ich mir zu dem Teil gemacht habe, haben mich irgendwie von ihrer Liebesgeschichte abgelenkt.
Ich hatte nämlich einen Gedankenblitz, als ich die Szene gelesen habe, wo sich Sebastian mithilfe des Schnapses von der Nonne aus der Folter hatte befreien können.
Bei Sebastian denke ich, er basiert irgendwie auf dem ewigen Wanderer. Oder einem anderen von den Göttern bestrafter Mensch wie Tantalos, Sisyphos, Hiob oder so.
Bei Sarmodel hatte ich dank dieser Szene eine Eingebung. Bei den Loas im Voodoo opfert man ja teilweise Schnaps, um sie milde zu stimmen.
In meiner Auswahl kam ich auf vier Loas: Azacca, Baron Samedi, Kalfu und Legba. Wobei mir Kalfu als Sarmodel am meisten zusagt, weil unter anderem Legba als Gegenspieler von Kalfu gilt und somit Michael sein könnte.
Dann hatte ich so eine querschießende Erleuchtung. Die Ägypter haben Götter mit Tierköpfen.
Weiter gegoogelt….
Für Michael:
Zitat Wiki: Sachmet, auch Sechmet, ist eine löwengestaltige Göttin in der Mythologie des Alten Ägypten.
Bedeutung: Ihr Name bedeutet übersetzt „die Mächtige“ und einer ihrer Beinamen lautet „Die Herrin des Zitterns“. Bei den alten Ägyptern war sie die Göttin des Krieges, aber auch des Schutzes vor Krankheiten und der Heilung.
Für Sarmodel:
Babi, auch Baba und Bebon genannt, ist ein dämonischer Gott der altägyptischen Mythologie. Er war der Gott der sexuellen Begierde und ein sprichwörtliches „Schandmaul“. Bis ins späte Alte Reich wurde Babi nicht dargestellt, sondern nur bei seinem Namen genannt. Ab dem Neuen Reich erschien er gemäß dem Kanon der altägyptischen Reliefkunst als athletisch-schlanker Mann in schreitender Pose im Lendenschurz mit dem Kopf eines Mantelpavians. Er konnte aber auch gänzlich paviangestaltig erscheinen.
Hapi Horussohn wäre auch noch eine Möglichkeit.
Aber auch Thot zum Beispiel wird manchmal als Pavian abgebildet, aber bei ihm dachte ich mir, der könne nicht Sarmodel sein, weil Sarmodel ja Analphabet ist.
Ich glaub, mein Text und meine Gedanken kommen etwas wirr rüber, aber gleich nach dem Start des Buches, hatte ich so eine Art Hintergrundrauschen in meinem Kopf, dass wissen wollte, welche Geister-anima welche Götter im Laufe der Zeit waren… und das oben ist wohl der Startgedanke dazu.