Das Bildnis des Dorian Gray von Oscar Wilde
Dorian Gray ist ein reicher schöner Jüngling aus der englischen Oberschicht des Viktorianismus.
Er ist die Muse des Malers Basil Hallward, der von ihm unter anderem ein Porträt malt.
Im Atelier lernt Dorian Gray Lord Henry Wotton kennen, der Gefallen daran findet, den jungen Menschen zu beeinflussen. Dorian Gray erkennt, dass er altern wird und sein Porträt jung bleiben wird. Und so wünscht er sich, es möge umgekehrt sein.
Dorian verliebt sich in eine junge Schauspielerin und verspricht ihr die Heirat. Als sie eines Abends schlecht spielt, verlässt er sie. Die Schauspielerin begeht darauf Selbstmord.
Als Dorian Gray darauf sein Porträt betrachtet, realisiert er, dass es sich negativ verändert, während er selber genauso jung und schön bleibt wie bisher.
Unter dem schlechten Einfluss von Lord Henry wird Dorian immer skrupelloser. Er bringt Basil Hallward um, als dieser erkennt, was mit seinem Porträt geschieht. Er konsumiert Opium. Beinahe wird er vom Bruder der Schauspielerin umgebracht aus Rache für deren Tod - aber der Bruder dachte an einen Irrtum, als er das junge Gesicht von Dorian sah.
Irgendwann bereut Dorian seinen Hochmut. Er versucht, sein inzwischen zu einer hässlichen Fratze verkommenes Porträt zu zerstören. Am nächsten Tag finden die Dienstboten Dorian’s widerwärtig gealtere Leiche, während das Porträt intakt und wunderbar ist.
Wenn ich die Geschichte über Oscar Wildes Leben lese, sind einige Teile dieses Romans autobiographisch. Besonders die homoerotische Beziehung des Malers zum Jüngling. Lord Henry erinnerte mich an den Teufel im Faust.
Bei dem oft etwas langfädigen Stil hatte ich Mühe, dabeizubleiben. Wahrscheinlich war das der Grund, wieso dieses Buch so lange auf meinem SUB lag, mehrfach begonnen und immer wieder weggelegt.