Kein bisschen habe ich mich schlau gemacht, worum es bei Auferstehung von Leo Tolstoi geht und kein bisschen bereue ich diese Wahl.
Die ganze Rezension findet sich hier.
Ein eindringlicher gesellschaftskritischer Roman, der im Russland am Ende des 19. Jahrhunderts handelt. Neben der Kritik an der Gesellschaft, der Handhabung von Recht, den Machenschaften und der Macht der Obrigkeit, die Ausbeutung der Armen durch die Gutsituierten, ist es auch ein wenig ein Liebesroman. Die Auferstehung ist hier nicht die Auferstehung nach dem physischen Tod, sondern der Wandel eines Fürsten, der eigennützig und in schierer Gedankenlosigkeit seine Privilegien genossen hat, zu einem moralischen Handeln, also die Auferstehung von einem geistig lebenlosen Dasein zu einem lebendigen Wesen.