Das ist mein erster Krimi von Silvia Götschi und ich hatte mich sehr darauf gefreut, wird sie doch als “eine der bekanntesten schweizer Krimi-Autorinnen” bezeichnet. Ich bin aber bis jetzt noch überhaupt nicht warm geworden, nicht mit der Geschichte und seinen Figuren, noch mit der Sprache. Vor allem mit der Sprache nicht, sie ist seltsam durchmischt, mal gewählt, mal einfach gestrickt, aber nicht um Figuren zu unterscheiden, sondern durchgehend.
Die Figurenzeichnung finde ich leider auch nicht sehr gelungen. Dass alle unsympathisch sind, ist eigentlich gar nicht schlimm, nur dass sie auf eine so plumpe Art auf ihre negativen Eigenschaften reduziert werden, gefällt mir eben nicht. Klar, es ist überzeichnet, aber nicht auf eine sehr raffinierte Weise.
Die Idee mit dem Rückwärtserzählen gefällt mir hingegen, trotzdem kommt aber irgendwie keine Spannung auf.
Tut mir leid, ich musste das alles loswerden, doch jetzt sollte ich wirklich aufhören mit Meckern und weiterlesen, vielleicht werde ich noch überrascht.