Auch ich fand den zweiten Teil des Buches immer noch sehr spannend und teilweise wie schon den ersten Teil sehr amüsant zum lesen. Gut ich muss zugeben ich lag während der ersten zwei Teile am Strand und / oder Pool da liest es sich gleich viel entspannter .
Die Methoden von Fusion finde ich zu beiden Teilen erschreckend und faszinierend zu gleich. Vor allem “Weeping Angel” finde ich sehr erschreckend. Nun gut, wenn man sagen könnte es handelt sich hier um einfach um ein Buch könnte man ja noch getrost “darüber hinwegsehen”. Aber wir wissen wohl alle, dass dies schon längst trauriger Teil unserer Gesellschaft ist. Bedenklich dabei, es gibt sie auch bei uns diese Leute welche diese neue Realität begrüssen. Gerade letztens gelesen Zusammenhang mit dem Zugang von Minderjährigen zu Pornografie im Internet. Da hat doch tatsächlich eine Mutter geschrieben der Schutz und die Verhinderung von Verbrechen hätte Vorrang gegenüber der Privatsphäre. “Schöne neue Welt” sage ich da nur. Nun gut zurück zum Buch. Auch wenn es immer noch spannend ist und man es anhand der Beschreibung auf dem Umband schon erahnen konnte, auch mir kommen die Geschichten der anderen Zeros zu kurz. Aus meiner Sicht kommen hier einige ganz eindeutig zu kurz, als wenn dem Author zu diesen Zeros nichts in den Sinn gekommen ist.
Das Kaitlyn in Wirklichkeit gar nicht Kaitlyn sondern Sam ist, fand ich als es ausgekommen sehr speziell und gefällt mir nicht so ganz, für mich geht die ganze Geschichte welche ich persönlich jetzt nicht so erquickend finde, zumal die Geschichten welche aus der Sicht von Kaitlyn geschrieben sind sehr viel spannender und witziger zu lesen sind. Ein Beispiel ist die Hütte worin sie Cy Suppe anbietet und ihn somit erst recht zur Weissglut treibt oder als sie in zu Handlungen zwingt welche im zuwider laufen wie das Winken, als sie die Hütte wieder verlassen. Die Geschichte mit dem USB Stick hingegen wiederum finde ich zu fest an den Haaren herbeigezogen. Von da an geht für mich das Buch zu stark in eine Richtung weg vom Hauptthema Überlistung von Überwachung und Geheimdienst hin zu einem Agentenkrimi. Auch die Feststellung von Cy, dass Sam wohl einen Unterstützer entweder in seinem Team oder der CIA hat, finde ich zu kitschig. Zumal den meisten wohl beim lesen sofort klar sein dürfte um wenn es sich handelt. Dies bestätigt sich dann wohl für die meisten auch in Lesephase 3.
Alles in allem immer noch ein spannendes und lesenswertes Buch welches für mich persönlich aber ab dem Zeitpunkt in der Waldhütte etwas an Realität und somit Anreiz zum Lesen verloren hat.