Ein kleiner Erfolg auf meiner Leseetappe hier im Februar. Vorgenommen habe ich mir das Buch Das Parlament der Natur. Boris Hermann führt in diesem Buch Gespräche mit Johannes Vogel, dem Direktor des Naturkundemuseums in Berlin und mit Sarah Darwin, Ururenkelin von Charles Darwin und Forscherin über die Galápagos-Tomate. Nicht nur das Cover vom Buch ist schön, es liest sich auch gut. Und die Bilder sind sehr schön - die Zeichnungen auf den Buchseiten haben immer eine Verbindung zum Text. Der Inhalt ist nicht mehr ganz so angenehm, aber doch hoffnungsvoll - Themen sind die Evolution, der Rückgang der Vielfalt der Tiere und Pflanzen, die Ausbeutung der Natur durch den Menschen, die Klimakrise, … - da ist sehr viel traurig und erschütternd und doch verbreiten die Gespräche auch Hoffnung.
Die Bedeutung von Naturkundemuseen wird deutlich - eine Reise nach Berlin wäre schon sehr spannend. Das kommt einmal auf meine Someday-Liste. Mit einem Zitat von Johannes Vogel möchte ich euch allen dieses Buch ans Herz legen - “Nichts ist so politisch wie die Natur.” Mir gefällt an dem Buch die Darstellung der Schönheit, die wir bewahren sollten - unsere kleinen Schritte dazu sind auch wichtig.
Den Lesemonat habe ich aber mit einem Buch aus der Mediathek begonnen - Monsieur le Comte und die Kunst der Entführung und da habe ich bemerkt, dass das Buch perfekt in den Februar passt. Es ist ein erholsamer Krimi, der in die Provence entführt. Ich habe mich etwas gefragt, wie es zu dem Titel kam, denn die Entführung nimmt nur einen kleinen Teil im Buch ein. Interessant ist aber, welche Wege der Auftragsmörder wider Willen - Lucien Comte de Chacarasse - findet, um Leute zu Tode zu bringen ohne selbst zu morden. Die Reihe rund um Madame le Commissaire gefällt mir persönlich besser.
Soweit zu meinem Zwischenbericht.