Fanny Ich fand die Parfümeur-Prüfung gleich sehr spannend. Damit kenne ich mich gar nicht aus. Wie umwerfend eine Solche Gabe doch ist. Zu spüren, wem welcher Duft entspricht. Und umso frustrierter war ich, als der herrische Vater ins Spiel kam. Der ist ein echter Miesepeter!
Ich mag den Schreibstil, ich finde das Buch flüssig zu lesen. Ich kann die Szenen wie bei einem Film vor mir sehen (z.b. wie Thimothée in seinem Auto herum rast). Die Schauplätze habe ich bewusst (noch) nicht gegoogelt, um mich meinen Bildern im Kopf hinzugeben.
Ich mag es, dass jeweils die Perspektive wechselt. So versteht man die Hintergründe von beiden Charakteren. Sonst ist es ja oft nur die Protagonistin und man weiss nicht, was in *ihm* vorgeht.
Auch die Rückblenden am Ende des Kapitels gefallen mir. Da versteht man das Innenleben/die gemachten Erfahrungen besser. (Obwohls noch viele Fragezeichen gibt und ich diverse Zusammenhänge noch nicht verstanden habe. Hat sich Thimotées Mutter umgebracht? Ist sie abgehauen? Ist sie wirklich in diesem Haus?)
Ich finde toll, wie Fleury eine innere Unruhe oder Anspannung in mir erzeugt, wenn John ins Spiel kommt. Dauernd will ich Amber warnen oder sie bitten diesen Typen endlich anzuzeigen. Das ist wirklich Psychoterror, den er abzieht. Der kommt sicher noch nach Frankreich und bedroht die beiden vor Ort. Wie seht ihr das?
Mir hat bisher die Szene am besten gefallen, wo sie beim Film die ganze Zeit die Hände gehalten haben. Auch wenns nicht nötig war. Aber beide haben sich so wohl gefühlt und geniessen die Nähe des Anderen. Ich bin gespannt, wies mit den beiden weiter geht. Ich tippe auf eine wahre Romanze, nicht nur ein “Flirt zur Show”.