Fanny
Durch die Optik des Buches, hatte ich mir die Geschichte viel oberflächlicher vorgestellt. Man kommt recht schnell in die Geschichte rein. Mir tat es leid, dass er die Prüfung nicht bestanden hat. Ich habe das Gefühl, dass Timothée die Welt der Parfüme mag, aber mit dem Druck vom Vater nicht klar kommt. Dieser stelle ich mir wirklich sehr herrisch und kühl vor.
Man kann sich die Landschaft von Frankreich sehr gut vorstellen. Wie schon geschrieben wurde, kamen mir manche Szenen wie im Film vor. Schnelles Auto, kurvenreiche Strecke an der Südküste Frankreichs.
Timothée wird zwar phasenweise als Rich-Kind dargestellt, aber ich glaube nicht, dass er so oberflächlich ist. Habe manchmal das Gefühl, er sehnt sich nach Wärme, Anerkennung, Liebe und Geborgenheit. Das mit der Mutter empfinde ich wirklich als seltsam. Ist sie wirklich noch am Leben? Zurückgezogen in dieser Villa?
Amber ist ja die junge Frau, aus dem armen Elternhaus, die von unten sich hochgearbeitet hat. Ich schätze sie als sehr diszipliniert ein. Was ja auch so ein gewisser Kontrast zu Timothée ist.
John macht mich unruhig und wütend. Der löst in mir dieses “oh nein, der schon wieder”, “Amber, blockier den ja” in mir aus. Sehr unangenehmer Mensch. Denke auch, dass er in Frankreich auftauchen wird. Mir wird jetzt schon übel…
Schreibstil finde ich super, lässt sich super lesen. Tiefgang ist auch gut da. Also nichts oberflächliches.
Freue mich auf den Rest 🙂 Klingt übrigens auch super als Hörbuch ;-) (Wenn man viel arbeiten und viel Auto fahren muss, ist das eine super Unterhaltung 🙂 )