Der Schreibstil gefällt mir, leicht und verständlich. Die Geschichte geht flüssig vorwärts, ohne langatmige Abschnitte oder Erklärungen. Das Setting mit dem Handlungsort Luzern ist für mich spannend, da ich in der Nähe wohne. Ist mein erstes Buch, wo sich die Geschichte hier abspielt. Die Erzählung in der Ich-Perspektive passt auch gut.
Doris als Hauptprotagonistin ist sympathisch. Sie ist für ihren Vater da und für das gemeinsame Geschäft. Sie fühlt sich dafür verpflichtet, hatte nie gross Gedanken daran etwas zu ändern. Hatte auch nicht den Mut dazu. So konnte sie nicht verstehen, dass ihre Tochter aus ihrem geordneten Leben ausgebrochen ist, und nun ein anderes lebt, wo sie anscheinend glücklich ist.
Jetzt mit 60, fängt für Doris eine neue Lebensphase an. Wie geht es weiter, was hätte sie anders machen können? Kann sie das Verhältnis mit der Tochter verbessern? Kann sie sich eventuell sogar nochmals verlieben?
Ich bin gespannt, welche Überraschung der ,5. Advent, für Doris bereit hält.
Die Geschichte spielt in der Weihnachtszeit, was ein schönes Umfeld gibt und viele, viele Christbaumkugeln Platz darin finden😉
Für mich wird deshalb die Vorfreude nicht grösser, aber auch nicht geschmälert.