Der zweite Teil hat mich wirklich berührt, weil so viele neue Facetten der Figuren sichtbar werden und sie dadurch noch näher an mich heranrücken. Ich fand es sehr spannend, zusammen mit Doris herauszufinden, welchen Weg ihre früheren WG-Mitbewohner gegangen sind und wie sich ihr Leben entwickelt hat. Dieses Gefühl von Vertrautheit und gleichzeitiger Überraschung hat mich richtig mitgenommen.
Auch Stefano gefällt mir richtig gut. Er wirkt auf eine ruhige, unaufgeregte Art sehr authentisch, und ich habe seine Rolle in der Gruppe als angenehm ausgleichend empfunden. Und Christa hat nun endlich die Karten auf den Tisch gelegt. Das hat für mich vieles klarer gemacht und war ein Moment, der längst überfällig war.
Was Romica betrifft, hatte ich den Eindruck, dass seine Lektion notwendig war.
Und Isabelle weiss, wie ihr Mann ist, das spürt man in jeder ihrer Reaktionen.
Doris bleibt für mich das Herz der Geschichte. Ich mag ihre Wärme, ihre Offenheit und diese besondere Sensibilität, die sie zu einer Figur macht, der man fast im echten Leben begegnen möchte.