Ich bin gut ins Buch gestartet, Blanca Imboden’s Schreibstil würde ich als einfach, klar und direkt (jemand schreibt oben Schnörkels - was ich sehr treffend finde) - beschreiben. Die Protagnisten sind nahbar und man kann sich reel vorstellen, dass man diesen Personen bis jetzt auch im Alltag begegnen könnte. Ich mag die Hauptperson - Doris - sehr, auch wenn ich mir manchmal wünschte, sie würde einfach mehr wagen, um ihre Träume zu verwirklichen. Spannend ist auch die Beziehung zu ihrer Tochter - mal schauen, ob sie sich wieder annähern. Allgemein finde ich, dass aber sehr viele Geschichten in ein Buch kommen, wenn jetzt auch noch alle vom Londonaufenthalt eine doch persönliche Geschichte haben (z.B. Lotte mit der schlechten Ehe), Tochter, Exmann, Vater usw.
Das Weihnachtsthema passt gut - ich mag Weihnachten sehr gerne und dann ist es schön auch noch Bücher zu lesen, die zu dieser Zeit sind. Was mir weniger gefällt ist das Cover - das ist mir etwas zu kitschig. Aber ich mag’s gerne auch da schnörkelos und schlicht und mir ist das etwas zuviel
Dors würde ich als reife und doch sehr sensible Person bezeichnen, die den einen oder anderen Lebenstraum aufgegeben hat/musste, aber in der aktuellen Situation auch sehr viel positives findet und das ist gut und ermutigt. Wer mir gut gefällt ist auch der Vater, er bringt Lebensfreude und Humor rein. Und ich kann mir gut vorstellen, dass so enges Zusammenleben zw. Vater und Tochter nicht nur einfach ist.