Fanny Hallo Fanny, entschuldige die Verspätung, wir alle wissen wie es ist zu Weihnachten 😅
Der Einstieg ins Buch fiel mir sehr leicht, der Schreibstil ist flüssig und ich finde es toll, dass sich die Autorin nicht in zu viele Details verliert, weil Potenzial wäre auf jeden Fall da.
To Cage a Wild Bird hat für mich sehr viele Tribute von Panem Vibes, fast schon zu viele Parallelen und sehe deshalb oft Filmszenen vor mir. Raven hilft ihrem Bruder, es gibt eine Kopfgeldjägerin mit möglicher Jagderfahrung, und Raven hilft sogar einer anderen Insassin dabei, nicht auf die Jagd gehen zu müssen. Das erinnert mich stark an Katniss, die ähnliche Eigenschaften hatte mit den schwachen Helfen und die Familie immer zu priorisieren.
Was ich aber neu und spannend finde: Raven wirkt viel stärker und älter, sie will sich keine Schwäche erlauben, und die sexuelle Spannung im Vale macht die Geschichte zusätzlich interessant.
Trotzdem kann ich mich mit Raven bisher noch nicht richtig identifizieren. Nach den ersten 130 Seiten habe ich das Gefühl, sie noch nicht gut genug zu kennen mir fehlt noch der tiefere Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Hatte noch das Gefühl, dass sie ein eigenes kontrolliertes Chaos hat und impulsiv entscheidet, vielleicht kommt das ja noch auf den nächsten Seiten, deshalb freue ich mich auf jeden Fall darauf, weiterzulesen.