Ich war etwas traurig, dass Imogen das Band mit Theodor löst. Auf der anderen Seite fand ich es herzerwärmend, dass sich Theodor davon nicht beirren lässt und mit den Geschenken und dem Brief deutlich macht, dass er noch immer hofft, dass sie gemeinsam ein gutes Ende finden.
Sehr interessant fand ich auch, dass Halla und Imogen stärker miteinander verbunden sind, als ursprünglich angenommen. Allerdings bin ich noch etwas unsicher, was ich davon halten soll, dass Imogen so bereitwillig ihre Stiefschwester opfern will. Ich verstehe ja, dass sie eifersüchtig ist und Theodor für sich haben möchte, aber dafür die Braut zu stehlen und zu opfern, ist doch ziemlich extrem.
Die Szene am Hafen sehe ich ähnlich wie Jasmin900 . Für mich ging es ebenfalls etwas abrupt von einem Extrem (man will niemanden verletzen) dazu, dass man nebenbei ein ganzes Schiff versenkt. Auf der anderen Seite könnte man es auch so interpretieren, dass Imogen einfach noch nicht ihre Rolle im Ganzen gefunden hat und mit ihrer Aufgabe überfordert ist. Mich dünkt, es sei eine Reaktion auf eine unglaubliche Stresssituation.
Schön finde ich, dass die Hoffnung noch besteht, dass Ligea lebt. Hoffentlich findet Imogen sie rechtzeitig und die beiden erhalten ein versöhnliches Ende.
Zudem hoffe ich, dass Agatha gerettet werden kann. Das hat sie nicht verdient. Da hätte die Kaiserin gerne den Kommandanten mitnehmen dürfen. Ich verstehe, dass er Theo und das Königreich retten will, aber er übertritt meiner Meinung nach mehr als nur eine Grenze.
Ich teile die Meinung, dass das Ende etwas hektisch war. Trotzdem fand ich das gerade spannend. Auch wenn für mich noch einige Fragezeichen offen sind. Den zweiten Teil werde ich sicher lesen; ich bin zu neugierig, was mit Imogen und Theodor passiert. Die beiden sind mir doch irgendwie ans Herz gewachsen. Und ich kann mir noch immer nicht vorstellen, wie die Autorin all die losen Enden zusammenführen will.