»Ein grosser, wütender, melancholischer Roman.« NDRAugust 1992. Ein Ort im Osten Frankreichs. Stillgelegte Industrie. Ein See, ein heisser Nachmittag. Anthony ist vierzehn Jahre alt. Gemeinsam mit seinem Cousin beschliesst er aus Langeweile, ein Kanu zu stehlen, um zum ge...
..“In jeder Stadt auf dieser deindustrialisierten, gleichförmigen Welt, in jedem abgehängten Kaff hörte die Jugend, die keine Träume mehr hatte, jetzt diese Band aus Seattle namens Nirvana“. - Nicolas Mathieu August 1992, im Osten Frankreichs. Die Arbeitslosigkeit ist hoch, die Stahlwerke liegen flach. Die Alten haben resigniert, die Jungen sind frustriert. Erste Anfänge der Gelbwesten sind spürbar. Sehnsüchte und Träume ertrinken im Alkohol, verdampfen im Drogendrausch und blühen kurz auf beim Sex. Durch dieses triste Umfeld kämpft sich verzweifelt der 14-Jährige Anthony, denn er vermag noch zu träumen… Dramatisch und rasend vor Wut. Alles pulsiert. Ein quasi ländliches „La Haine“. Nicolas Mathieu ist mit „Wie später ihre Kinder“ ein brillanter Gesellschaftsroman gelungen. Seine scharfe Beobachtungsgabe erinnert mich stark an die von Emile Zola. Auf so meisterhafte Art, sodass ich glatt noch weitere 448 Seiten hätte lesen können!
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Nicolas Mathieu
»Ein grosser, wütender, melancholischer Roman.« NDRAugust 1992. Ein Ort im Osten Frankreichs. Stillgelegte Industrie. Ein See, ein heisser Nachmittag. Anthony ist vierzehn Jahre alt. Gemeinsam mit seinem Cousin beschliesst er aus Langeweile, ein Kanu zu stehlen, um zum geheimen Badestrand zu fahren. Es ist der Beginn der ersten Liebe und eines schicksalhaften Sommers – das Drama des Lebens nimmt seinen Lauf.
»Nicolas Mathieu erzählt von einem Frankreich, über das man nicht spricht. Eine grosse Gesellschaftschronik in der Tradition von Émile Zola.« Virginie Despentes
Romane & Erzählungen
Piper Taschenbuch
Deutsch
448
2021-04-01
9783492315753
978-3-492-31575-3