Sam muss unbedingt nach Hause, um Weihnachten zu retten – doch ein heftiges Schneechaos durchkreuzt ihre Pläne. Zufälligerweise planen Tristan und sein Zwillingsbruder Nick einen Roadtrip, und Nick schlägt vor, dass Sam mitfährt. Weder Tristan noch Sam sind begeistert von dieser Idee, denn sie teilen eine komplizierte Vergangenheit. Doch Sam bleibt keine Wahl – Augen zu und durch!
Es folgt ein Roadtrip von San Francisco nach Aspen, der es wirklich in sich hat. Zwischen den Besuchen des Elfendorfes, eines Bayerischen Weihnachtsmarktes und im Christmas Megastores erleiden die drei nicht nur einen Crash und ein Deko Desaster.
Doch nicht nur der Trip hat seine Höhen und Tiefen, auch die Emotionen fahren Achterbahn.
Daneben wird auch die Vergangenheit von Sam, Tristan und Nick nach und nach aufgedeckt.
Sam hat nach einer gescheiterten Beziehung keinerlei Interesse an der Liebe hat – und schon gar nicht an Tristan Sterling. Sam kommt sehr authentisch rüber. Auf der einen Seite wirkt sie immer wieder unsicher, auf der anderen hat sie einen trockenen Humor, mit dem sie sich schlagfertige Wortduelle mit Tristan liefert.
Tristan ist auf den ersten Blick der typische Bad Boy. Er ist ein verschlossene Einzelgänger, der seine Probleme für sich behält und nebenbei die Herzen reihenweise bricht. Im Gegensatz zu seinem Bruder ist er ein regelrechter Grinch.
Nick ist der “gute” Zwilling und sammelt mit seiner charmanten, entspannten Art sofort Pluspunkte.
Die Weihnachtsstimmung kommt in diesem Buch definitiv nicht zu kurz. Während ihres Roadtrips stolpern die Protagonisten von einem weihnachtlichen Debakel ins nächste. Die Geschichte ist kitschig, überladen und vollgepackt mit Klischees. Doch all das wird auf so humorvolle und absurde Weise präsentiert, dass man beim Lesen immer ein Schmunzeln auf den Lippen hat.
Mir hat die Mischung aus Romantik und Humor sehr gut gefallen. Mit den bissigen Kommentaren konnten Steffi und Stella bei mir punkten und ich musste immer schmunzeln, wenn Tristan über der extrem grossen Weihnachtsliebe von Sam mit den Zähnen geknirscht hat.
In Aspen angekommen, wurde meiner Meinung nach zu viel unnötiges Drama aufgebaut, das nicht wirklich in die Geschichte passte. Für mich wirkte das etwas übertrieben und zum Teil unlogisch. Stattdessen hätte ich mir eine bessere Kommunikation zwischen den Charakteren gewünscht oder einfach noch mehr vom chaotischen Weihnachtszauber. So hat die Geschichte leider zum Ende hin etwas an Charme eingebüsst.
Der Schreibstil ist wirklich einfach gehalten. So lässt sich das Buch locker flockig lesen und genau das mag ich in der doch oft stressigen Adventszeit.
“Single All the Way” wird aus den ich-Perspektiven von Samantha und Tristan erzählt, so dass wir einen Blick hinter die Fassade der beiden Charaktere werfen können.
Fazit:
weihnachtlich kitschig & voller Schnee, Humor und Glitzer
“Single All the Way” von Stella Tack und Stefanie Hasse ist ein Raodtrip durch die verschneite USA, bei dem alles drunter und drüber geht - sowohl wetter- und autotechnisch wie auch emotional. Mit viel Herz, Humor, Glitzer und Drama bieten uns die beiden Autorinnen unterhaltsame Lesestunden.