Dieses Buch hat mich positiv überrascht (bzw. das Hörbuch, ein Hoch auf die Sprecherin). Spannende Wendungen, witzige Dialoge sowie die gelungene Mischung aus Mittelalter, Zentauren, Dämonenwölfen und weiteren Fantasyelementen machen Blacksmith Queen zu einem unterhaltsamen und packenden ersten Band, mit einer (wortwörtlich) starken Protagonistin. Marvel’s Thor wäre definitiv neidisch, denn Mjølnir ist im Vergleich zum Hammer der Schmiedekönigin geradezu ein Spielzeug.
Die Zugbrücke wurde langsam heruntergelassen und Caid konnte sich die Frage an Keeley nicht verkneifen: “Ist Archibald etwa ein Edelmann?”
“Wohl kaum”, erwiderte sie.
“Wer ist er dann?”
“Unser Onkel. Der Bruder meines Vaters.”
“Sie scheinen sehr wütend aufeinander zu sein.”
“Sind sie auch. Sie wollten beide dasselbe, doch nur einer konnte es bekommen.”
“Deine Mutter?”, fragte er sanft.
“Nein”, antwortete Keeley. “Die Familienaxt.”
Alles in allem ein spannendes Fantasyabenteuer im Land der zwei Sonnen - als es noch Hüter der Worte gab und Bücher zu Macht verhalfen (was sie auch heute noch zu tun vermögen, wenn Ihr mich fragt).