Alexandra 1. Runde: Sehr schönes Buch, den Einband könnte man als Bild einrahmen. Auf den ersten Seiten besinnliche Sprache, bildhaft, mit leicht melancholischen Zwischentönen. Aber dann gibt’s auch Ungeheuerliches, scheinbar belanglos nebensächlich erzählt.
Ich hatte mal eine Lehrerin, die mir mit sanftesten Worten und einem liebevollen Lächeln im Gesicht Ungeheuerlichstes androhte, wenn ich nicht… Die «Wortmusik» dieses Buchs erinnert mich sehr an genau diese Situation von damals. Die Geschichte erzählt von einer Dreiecksbeziehung, den gemeinsamen Erlebnissen von Santo, Celeste und Onesto. Manche Sätze sind prägnant und kurz, ich mag das. Dem Autor gelingt es, so anschaulich zu erzählen, dass wenige Worte genügen. Das Erlebnis mit den Füchsen ist krass, ungeheuerlich. Noch schlimmer, der Steinwurf von Onesto. Gespannt weiterlesen…👓