Teil 2
Die Ermittlungen im Fall Emilie gehen weiter. Mistelzweig & Bartók investigieren an Emilies Beziehungsnetz. Das Detektivteam erhält bemerkenswerte Hinweise, eigentlich erstaunlich, da sie keine Polizeiausweise zücken können. Sogar eine alte Bekanntschaft von Mistelzweig (Klavierprivat-Lehrer) muss befragt werden. Gar nicht einfach, ihr Face to Face Fragen zu stellen. Böse Anschuldigungen kommen zu Tage, warum der Kontakt zu den Landenbergs damals plötzlich dramatisch abgebrochen wurde, sehr fiese Geschichte!
Kommissionsmitglieder müssen näher unter die Lupe genommen werden, dort liegen die nächsten Punkte zur Abklärung sowie die ominöse Abschlussparty in der Akademie. Anscheinend wurden durch geschmierte Gelder ein paar Jugendlichen das Studium ermöglicht.
Ob Pfnüselküste oder Teile der Zürcher Stadt man liest sich gut in den Landschaften.
Amüsante Zulagen sind: Mistelzweig wiederholt ein Wort und Bartok meint: «Spielst du gerade Echo?» Oder in Sachen Saucisson > «so viel Cholesterin, damit man ein Abflussrohr verstopfen könnte.».
Bartók - immer noch etwas grantig unterwegs – und Mistelzweig merken, dass ihnen der strukturierte Tagesablauf und das Sich-Gebraucht-Fühlen guttun. Ihre Zusammenarbeit wird besser. Sie fühlen sich lebendiger, die Kombiniertechniken fordern sie positiv heraus. Auch bei den anderen Menschen, die sie antreffen, macht sich Sunil Mann Gedanken über das sozio-hintergründliche Älterwerden (Beschwerden, weniger Energie, Alleinsein aber auch Gelassenheit).
Köstliches Essen und ein Hauch Marihuana lassen sich die beiden nicht entgehen. Aber die Geldsorgen sowie der Untergrund des Birnbaums machen ihnen immer wieder Sorgen.
Ich finde die Zusammentreffen mit ehemaligen Freunden von Emilie sowie der vietnamesischen Familie sind spürbar beschrieben. Jetzt kommt auch noch eine Erpressung zum Vorschein! Und ein Dritter im Bunde, der ihnen im Fall hilft - mit seiner hippen Sprache – poliert alles auf. Wie hilfreich wird das? Es wird sich zeigen.