Hallo miteinander und willkommen zur zweiten Diskussionsrunde zu “Real Americans”!
Wie hat euch der zweite Teil gefallen? Fandet ihr den Perspektivwechsel zu Nick spannend?
Die erste Frage, die bei mir aufkam war: Hat Lily seinen Namen bewusst von “Nico” zu “Nick” geändert? Hat er sich vielleicht sogar selbst diesen Namen so gegeben?
Einiges ist passiert und der Roman wird in meinen Augen auch deutlich philosophischer. Nebst der Frage nach der Herkunft und was “echte” Amerikaner:innen sind, werden meiner Meinung nach auch viele Fragen in Punkto Erbkrankheiten aufgeworfen.
Krankheiten auslöschen und nur noch “gesunde” Menschen zu “züchten” - das ist eine Idee, die leider auch im 2. Weltkrieg von u.a. den Deutschen sehr verfolgt wurde. Dass hier z.B. dann genau der asiatische Gen-Anteil ausgelöscht wird und Nick dadurch komplett weiss erscheint, spielt dann zusätzlich in diese Richtung mit rein. Wie denkt ihr darüber? War es nur “Zufall”, dass es so gekommen ist? Wäre das auch passiert, wenn es Matthews Anteile gewesen wären?
Könnt ihr nachvollziehen warum Lily zum einen gegangen ist und zum anderen ihren Sohn angelogen hat? Und ist es für euch verständlich, dass sich Nick nun komplett von seiner Mutter abwendet? Obwohl sie laut Otto ja ebenso ein “Experiment” war?
Matthew selbst scheint - abseits der finanziellen und beruflichen Unterstützung - kein guter Vater zu sein oder seht ihr das anders? Vor allem, dass er Sam nicht nachfährt als dieser ins Krankenhaus kommt, spricht wohl Bände.
Den letzten Abschnitt scheinen wir aus der Sicht von Lilys Mutter zu lesen. Was erwartet uns wohl da?
Welche Fragen hofft ihr, werden am Ende noch geklärt?
Denkt ihr, es kann für z.B. Nick noch ein Happy End geben?
Ich bin sehr gespannt auf eure Beiträge!