Fanny
Wie bereits geschrieben, bin ich ein grosser Fan von Flix’ Comics, daher waren meine Erwartungen an das Buch sehr hoch. Eigentlich habe ich erwartet, dass das Buch ähnlich ist, wie Walter Moers Werke, der ja ursprünglich auch Comic-Zeichner war, aber schon lange auch Bücher schreibt. Seine Bücher finde ich bisher jedoch viel spannender geschrieben, aber vielleicht wird diese Geschichte ja auch noch spannender.
Den Start mit dem Unfall des Autos fand ich sehr weit hergeholt. Warum sollte der Land Rover in der Luft stehen bleiben? Auch für mich übernimmt Lady Ronin die Rolle des Fährmanns ins Jenseits, da sie ja bezahlen mussten, wie dies bei den Griechen über den Styx üblich war. Das Immerland steht dann für das, was nach dem Tod kommt. Eigentlich hätten sie ja nur Oma mitgenommen, Mika wollte jedoch unbedingt mit.
Schade, dass die Wesen hier im Buch so wenig detailliert beschrieben sind. Aber die Illustrationen im Buch sind super gelungen und gefallen mir sehr gut.
Mika bzw. seine Reaktionen sind auch für mich nicht gut nachvollziehbar. Man würde denken, er wäre überrascht von so einer Stadt, in der es sprechende Affen gibt, er nimmt dies aber alles einfach hin.
Mika ist ja eigentlich ein Gamer, kann sich aber auch ablenken durch Zeichnen. Dies ist autobiografisch, da Flix selber als Jugendlicher Probleme hatte und sich mit Zeichnen davon ablenken konnte.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht und natürlich darauf, wie am Schluss alles zusammenkommt.