Ich bin etwas spät dran 😅, aber habe jetzt auch den ersten Abschnitt gelesen.
Ich finde die Aufteilung Nizzara/Dagen interessant. So erhält man mehr Einblick. Kann zwar auch eine Informationsflut sein, aber es ist gerade richtig dossiert in dieser Geschichte. Den Schreibstill finde ich in Ordnung, aber mir gefällt es nicht sonderlich, dass die Autorin an wenigen Stellen “komplexere” Wörter benutzt. Ich verstehe, dass es sicherlich langweilig wird z.b. immer “er sagt, er sagt, er sagt” zu schreiben und man schon herausgefordert ist, immer Alternativen zu finden. Aber entweder man schreibt generell mit einem komplexeren Vokabular, oder man bleibt schlicht. Das erinnert mich an das Wort Innovation, dass so oft verwendet wird und dann zu 90% falsch. Einfach aber nur benutzt wird, weil es sich “gut” anhört. Ich bin da halt vielleicht einbisschen engstirnig?! Einen Schreibstill, dafür konsequent.
Die Geschichte an sich hat mich nach den ersten Seiten gepackt. Das einbringen von Geistern ist ein Thema, über welches ich selten gelesen habe. Phantasma kommt mir da spontan im Fantasy Bereich in den Sinn. In den Romanen von Nora Roberts kommt ab und zu ein Geist vor. Aber ansonsten 🤔
Nizzara sagt mir sehr zu. Sie tut mir auch sehr leid. Sie kämpft an jeder möglichen Front. Mit ihrer Dunkelheit/Macht. Dem Wunsch nicht wie ihr Vater zu werden. Die Einsamkeit. Und immer im Blick für eine bessere Welt. Sie erscheint beinahe wie eine Märtyrerin. Ich hoffe jedoch, dass sie einen Weg aus dem Griff ihres Vaters findet und ihre Seele behält. Deshalb lese ich nun gespannt weiter.
Zu meinen Lesehighlights gehören How to find a Fallen Star + How to catch a Magical Light, die Serie Fae von Schnee und Eis, die Once upon a broken Heart Serie, die Zodiac Chroniken von Marah Woolf und auch von ihr die Angelussaga Serie. Von Elvira Zeissler die Wortweberin und Eowlyn. Und immer dazu die neusten J.D.Robb Bücher.