Mein erstes Januarbuch habe ich abgeschlossen. „Das Gespenst von Canterville“ von Oscar Wilde ist wirklich kurz, die Angaben der Seitenzahlen variieren. Die Ausgabe von Reclam hat 83 Seiten, das von mir gelesene eBook nur 38, wobei ja eBooks meistens weniger Seiten aufweisen als das entsprechende gedruckte Buch.
Die Geschichte hat mir gut gefallen, sie ist recht witzig geschrieben. Der Umgang der rational denkenden und pragmatisch handelnden amerikanischen Familie mit dem Gespenst führt zu lustigen Szenen. Aber auch die aus der Sicht des Gespensts geschriebenen Abschnitte, in welchen das Gespenst seine Spukauftritte gut vorbereitet und schliesslich doch scheitert, fand ich sehr amüsant.
Als Kind hatte ich die Verfilmung geliebt, und in meiner Erinnerung hat sie sich stark an die Vorlage gehalten. Ich weiss nicht mehr, welche Version ich damals gesehen habe. Ich weiss nur, dass diese schwarzweiss war.