DrQuinzel Mir gefällt der weitere Teil auch wieder gut, wenngleich die Kapitel immer sehr kurz sind, was es einerseits leicht zum lesen macht, andererseits geht die Geschichte so nicht so in die Tiefe.
Wie vielen von euch ging es mir auch so, dass ich äusserst positiv überrascht war, dass Margrets Eltern ihr geglaubt haben. Ich wäre eigentlich davon ausgegangen, dass sie sagen, dass es doch sicherlich ihre Schuld sei, dass sie missbraucht wurde. Niemals wäre ich davon ausgegangen, dass ihr Vater folgende Worte für Pfund findet: „Pfund, dieser Dreckskerl, vergeht sich an meiner Tochter,…“ (S. 83).
Ihr Charakter ist mir bisher noch nicht so klar und sie ist mir noch nicht besonders greifbar, daher kann ich es nicht abschätzen, ob sie eine gute Mutter gewesen wäre, aber vermutlich schon, denn ich gehe schwer davon aus, dass sie das Kind behalten hätte, hätte sie eine andere Wahl gehabt. Es ist nun einerseits schwer für sie damit zu leben, dass das eigene Kinder bei einer anderen Mutter aufwächst, andererseits bleibt das Kind so zumindest in der Familie. Ich finde auch, dass ihre Schwester und ihr Schwager auch keine andere Wahl gelassen wurde, als das Kind als ihr eigenes aufzunehmen.
Was mir besonders gut gefällt, sind die gut und anschaulich gewählten Titel der Kapitel, wie z.B. “Im Netz der Spinne”, “Messerscharfe Worte”, Kuckucksnest" oder “Zickzack”.
Wie es nun für sie in Paris sowohl beruflich als auch mit Remy weitergeht? Ich bin gespannt.