Hier mein Input zum letzten Abschnitt:
Wow, im letzten Leseabschnitt habe ich noch gedacht, dass Joe eventuell nicht mit dem Erfolg von Frankie umgehen könne, aber nein, er selbst hat nun endlich den Erfolg, den er sich jahrelang wünschte. Aber er verändert sich. Er verkauft sogar die bemalten Türen ihrer Wohnung, da er Interessenten gefunden hat. Ja, wer braucht schon eine Türe vor der Toilette? Haha. Ich auf jeden Fall schon.
Frankies Verständnis von Kunst ähnelt meinem: Ich sehe auch etwas und kann sagen, ob es mir gefällt oder nicht. Aber vielfach verstehe ich die Absicht des Künstlers nicht, die dahinter steckt. Aber damit kann ich gut leben.
Joe will, dass Frankie das Restaurant verkauft: „Wir brauchen das Geld nicht, und … also es ist einfach nur nervtötend.“ Das war ja der Hammer, oder? Jahrelang hat ihm das Restaurant und Frankies Arbeit den Lebensunterhalt ermöglicht, aber nun ist es einfach nervtötend? Joe, Du hast leider viele Punkte bei mir verloren!
Und dann: Gretchen! Bye bye, Frankie, hallo Gretchen – und baldiger Nachwuchs!
Als erwähnt wurde, dass im Restaurant nun Wendell zunehmend Frankies Vertrauter wurde, habe ich zuerst noch gedacht, dass aus ihnen ein Paar würde. Aber ich habe dabei vergessen, dass Wendell ja schwul war. Hoppla.
Der Ausbruch der Krankheit Aids wurde sehr eindrücklich geschildert. Da in Frankies Umfeld viele Schwule waren, war leider auch zu erwarten, dass es entsprechend viele Fälle geben würde. Offenbar litt Joe ebenfalls an Aids, aber Gretchen hat allen gesagt, es wäre Krebs.
Ich war überrascht, dass Frankie und Joe sich nicht haben scheiden lassen. Aber durch das Erbe kommt heraus, dass sie eine Bigamistin war, da sie bereits mit dem Domkapitular (ich musste noch kurz das Wort nachschauen) verheiratet war. Wieso ist das vorher nie herausgekommen? Und dann: Flucht nach London.
Als Nor Damian anruft und ihm mitteilt, dass Frankie gestorben sei, war ich wirklich geschockt. Ich habe nicht damit gerechnet. Ich kann aber auch nicht sagen, was ich erwartet hatte, denn ich habe einfach gelesen, gelesen und gelesen! Schön, dass Frankie Damian etwas hinterlassen hat. Am meisten betroffen gemacht hat mich jedoch die Aussage von Nor: „Weisst du denn nicht, dass ich die Liebe meines Lebens gerade verloren habe?“ Schluck! Also war es all die Jahre Liebe, doch sie wusste, von Frankies Seite wird es „nur“ Freundschaft bleiben und nie eine Liebesbeziehung werden… Hach… Das Buch ist schon zu Ende… Ich habe mich ausgezeichnet unterhalten gefühlt.