Die News sind überall: In unseren Smartphones, in den Zeitungen, im Fernseher und im öffentlichen Verkehr. Wo man auch hinschaut, sie sind überall.

Da ist es kein Wunder, dass man vor lauter Nachrichten den Überblick verliert und sich oft ohne zu hinterfragen die oftmals übertriebenen oder uneindeutigen Schlagzeilen in sich verinnerlicht: «Anzahl hungernde Kinder in Afrika nimmt zu!», «Wissenschaftler befürchten Überbevölkerung in 2050!», «12 Todesfälle durch Buschbrände!» etc. Dadurch entstehen in unseren Köpfen schnell mal ein sehr schlechtes Weltbild.

Doch leben wir tatsächlich in einer so furchtbaren Welt? Wird tatsächlich alles immer schlimmer?

Genau das hat sich Hans Rosling, der Autor vom Buch «Factfulness» auch gefragt. Denn wie sich herausstellte, betrachten wir unsere Gesellschaft total im falschen Blickwinkel…

Ich habe vier Fragen aus seinem Buch herausgepickt und möchte selber einmal testen, wie unser````````` belesener Circle da abschneidet. Oder ob wir ebenfalls in einer falschen Realität stecken…?

Beantwortet es für Euch mal selbst:

  1. Frage: Wo lebt die Mehrheit der heutigen Weltbevölkerung?

A) In „ärmeren“ Ländern. / B) In mittelschichtigen Ländern. / C) In reicheren Ländern.

  1. Frage: In den letzten 20 Jahren hat sich der Anteil der in extremer Armut lebenden Weltbevölkerung…

A) nahezu verdoppelt. / B) nicht oder nur unwesentlich verändert. / C) deutlich mehr als halbiert.

  1. Frage: Heute leben 2 Milliarden Kinder im Alter von 0 bis 15 Jahren auf der Welt. Wie viele Kinder werden es laut Angaben der Vereinten Nationen im Jahr 2100 sein?

A) 4 Milliarden / B) 3 Milliarden / C) 2 Milliarden

  1. Frage: Wie hat sich die Zahl der Todesfälle pro Jahr durch Naturkatastrophen über die letzten 100 Jahren entwickelt?

A) Sie hat sich mehr als verdoppelt. / B) Sie ist etwa gleich geblieben. / C) Sie hat sich mehr als halbiert.

(Lösungen am Ende des Beitrages)

Ich bin davon überzeugt, dass Euch die Antworten verblüffen werden. Selbst Wirtschaftsexperten kommen auf falsche Antworten! Das Buch «Factfullness» wurde zu eines meiner Lieblingsbücher überhaupt. Es liefert Euch nicht nur meinungsbasierte Antworten, sondern statistische und nachweisbare Daten als Fundament. Und natürlich auch, wie diese Daten zu erklären sind.

Es ist ein Augenöffner und lässt uns optimistischer durch die Welt gehen. Am Ende des Buches wird auch erklärt, wie wir uns vor weiteren falschen Annahmen von unserer Gesellschaft schützen können.

Ich kann dieses Buch nur jedem Empfehlen!

Factfulness Buch von Hans Rosling versandkostenfrei bei Weltbild.de(1:B / 2:C / 3:C / 4:C)

Und? Wie habt Ihr abgeschnitten? Und was haltet Ihr von solchen Büchern?

    MrPAGE hat den Titel zu Lebst du in der Wirklichkeit? / Buch «Factfullness» geändert ().

    MrPAGE Wow was für ein tolles Gespräch! Ich bin gespannt, auf was für Antworten die anderen kommen werden.

    Ich habe tatsächlich an der Uni von dem Buch erfahren. Unsere Makroökonomie-Professorin hat uns auf Gapminder und die Fragen aufmerksam gemacht! Auch ich habe sehr schlecht abgeschnitten bei den Fragen damals. Das ist wirklich eindrücklich, wie wir alle systematisch falsch liegen!

    Das Buch liegt halb gelesen auf meinem Nachttisch, aber es gefällt mir bisher auch sehr & wird wahrscheinlich zu meinem Lieblingsbuch werden 🤩

    Nach der Erinnerung muss ich wirklich mal Gas geben mit dem Buch!😂 Danke für den Ansporn

    Danke für den Tipp! - Ja, oft ist es tatsächlich so, dass wir auf einem hohen Niveau jammern - und die EIGENTLICHEN Fakten nicht checken - oder ausblenden… Ich lag ‘nur’ bei Frage drei falsch - die andern hatte ich recht eingeschätzt!

    Der ‘einzige Vorteil’, wenn man das überhaupt so nennen darf - geschweige denn so sehen darf! - ist vielleicht der: solange wir das Gefühl haben, dass ‘Hunger’ und ‘Naturkatastrophen-Tote’ überdimensioniert sind, solange legen wir (vielleicht…) die Hände nicht in den Schoss…

    Die Gefahr besteht nämlich, dass wir z.B. bei den Toten der Hungerkatastrophen vergessen, dass UNSERE Umweltsünden und unsere Verschwendung mitschuldig sind - und dass noch lange nicht alles getan ist.

    Oder zu den Umwelt/Naturkatastrophen: es mag weniger DIREKTE Opfer geben - aber es sind wesentlich mehr Menschen von akuter Gefahr betroffen (Polarkappen).

    Was ebenfalls nicht vergessen werden darf, ist tatsächlich die Überflutung mit Info - noch vor wenigen Jahrzehnten, haben wir nicht (schier) jede Katastrophe und jedes schlimmer Ereignis mitbekommen - heute wird es im Minutentakt in die Stube geliefert - und nicht nur in die Stube… mittlerweilen überallhin, wo wir gard online sind…

    Ja, die Welt mag besser geworden sein - ABER es bleibt noch viel zu tun, um an einer besseren, mitfühlenderen Welt zu bauen!