Zu dem Ganzen möchte ich noch einmal etwas sagen und vielleicht von meiner Warte aus klarstellen, vor allem bezüglich der Aussage:
naro_1987 Auch Fantasy-Leser scheinen eine Veränderung im Fantasybereich zu wünschen. Auch das wird ignoriert.
Dort spreche ich nur für mich, aber meine Aussage war, dass ich das cool fände. Allerdings erwarte ich das nicht, da ich weiss, dass das eine Nische ist und dass der Book-Circle ein möglichst breites Leser:innen-Feld ansprechen will und soll.
Zudem, ebenfalls persönlich, möchte ich auch die meisten Bücher gar nicht in einer Leserunde lesen. 3 Wochen ist ein interessanter second-read, aber bei Büchern die mich komplett fesseln wäre es wohl ziemlich schwierig, jeweils so lange zu warten.
Vor allem möchte ich aber noch etwas zeigen, denn ich finde teilweise ist es etwas “unfair” oder ich empfinde es zumindest als sehr fordernd. Grafisch dargestellt sieht es nämlich so aus:

Man sieht also: Auf alle Community-Mitglieder und deren Bedürfnisse gesehen, sind Thriller und Krimis so gar nicht massiv untervertreten in den Leserunden, 2026 zwar ein bisschen, 2025 aber ziemlich deckungsgleich.
Wenn man von Untervertretung reden würde, dann wären Liebesbücher 2025 absolut zu kurz gekommen und siehe da, diese sind 2026 schon viel häufiger vertreten. Es verändern sich also Dinge hin zu den Bedürfnissen der Community.
Ich denke, man kann hier neben Kritik den Leuten hinter @CommunityAdmin
auch durchaus einmal ein Lobwort aussprechen. Ebenfalls den ganzen Büchhändler:innen, welche die Runden ja, gemäss obiger aussage, freiwillig begleiten.
Fände ich mehr Leserunden in bestimmten Genres gut? Klar, wer würde nicht genau die Nische bedient sehen wollen, in die man gerne abdriftet
Erwarte oder Fordere ich das? Nein. Alle sollen bedient werden und ich finde eine Community wertvoller, die ein-zweimal auf Nischen eingeht, dafür aber auch viel für den Massengeschmack tut
Fairness mag subjektiv sein. Zahlen sind es nicht. Gemäss letzteren, macht die Plattform einen guten Job. Potenzial nach oben ist immer noch da, aber wie man am Beispiel der Liebesromane sieht, wird das auch bereits angegangen.