Oh, da gibt es dutzende Bücher, die mich geprägt haben. Die „Donald Duck“ Comics und einige Bilderbücher sind inoffiziell die ersten Bücher, die ich „gelesen“ und meinem Bruder auch “vorgelesen” habe, als ich noch nicht mal lesen konnte (sprich ich habe mir die Bilder angesehen und anhand dieser selbst eine Geschichte ausgedacht und dann einfach so getan als würde ich lesen).
Die ersten wirklich gelesenen Bücher waren dann der „Tiara Club“. Diese Bücher habe ich vergöttert und ich bin bis heute etwas verärgert darüber, dass all die vielen restlichen Bände, die es im Englischen gab, nie übersetzt wurden (wenn ich genügend Platz hätte würde ich mir diese auch heute noch sofort nachkaufen, um sie zu lesen, einfach um endlich zu wissen, was die Mädchen in den silbernen Türmen erlebt haben. Es kann nicht sein, dass das Deutsch die Fortsetzung angekündigt hat und dann nie herausgebracht hat). Gleiches gilt für „Die fabelhaften Zauberfeen“. Ich weiss nicht wie wie viele Zeichnungen ich zu diesen Feen gemacht habe und auch diese Reihe wurde leider nie vollständig übersetzt.
Auch „Das magische Baumhaus“ habe ich wesentlich länger als das empfohlene Alter gelesen, weil sie mir so gefallen haben und gleiches gilt für alles, was von „Conni“ erschienen ist. Die ist wirklich ein stückweit mit mir aufgewachsen, zu dem Punkt an welchem ich teilweise die erste war, die nach dem neusten Band gefragt hatte und ich somit ein oder zweimal auch die Ehre hatte, als allererste den frisch eingefassten Band der Bibliothek auszuleihen.
„Hanni und Nanni“ haben ebenfalls einen besonderen Platz in meinem Herzen. Meine Mutter hat Enid Blyton als Kind geliebt und uns deshalb immer wieder aus diesen Büchern vorgelesen. Jedes Mal wenn wir in der Bibliothek waren, haben wir neben unseren Bücherstapeln auch immer die nächsten ein oder zwei Bände der Reihe mitgenommen, die sie uns dann wieder vorgelesen hat auch lange nachdem wir schon beide bestens selbst lesen konnten. „Fünf Freunde“ habe ich dann selbst gelesen, wenn auch längst nicht alle davon.
Und dann ist da ja noch meine Guilty Pleasure „Warrior Cats“. Die habe ich als Kind gestartet und sie waren auch die zentralen Bücher, die ich genutzt habe, um später mein Englisch und Italienisch zu verbessern, sprich sie hatten eindeutig auch einen grossen Einfluss auf mich. Anders als die anderen Büchern lese ich diese aber immer noch bis heute (die Reihe veröffentlicht auch nach über 20 Jahren noch immer neue Bücher und bis 2029 wird es auch sicherlich noch so weitergehen, wobei ich nicht überrascht wäre, wenn sogar danach noch mehr folgen würde. Die neuen Graphic Novel haben der Reihe einen neuen Aufschwung gegeben) und noch immer nutze ich sie als meine Anlaufstelle, um meine Sprachkenntnisse aller Art zu verbessern.
Generell habe ich aber über all meine Bücher und Reihen der Kindheit eine gute Erinnerung, auch wenn ich längst nicht alle aufzählen werde. Die Tatsache, dass ich selbst heute noch durch eine Bibliothek laufen kann und nach all den Jahren in welchen es neue Veröffentlichungen gab, die ich nicht mehr mitbekommen habe und manches auch nicht mehr existiert, noch immer gefühlt ein gutes Drittel als „von-mir-selbst-gelesen“ markieren kann und bei den meisten auch noch grob weiss, um was es geht, sagt wohl schon alles darüber. 😃