DrQuinzel
Der Einstieg ist mir sehr gut gelungen, ich finde die Beschreibungen und Sätze wunderbar. Sofort gefallen hat mir die Thematik, weil ich das absolut nachvollziehen konnte. Diese Situation, dieses Ungewisse in diesem Alter – war mir von der Seele geschrieben. Und ich denke, da kommt noch viel mehr Tiefe und Unerwartetes dazu.
Mir gefallen die Wechsel zwischen dem Jetzt und den Rückblicken sehr gut und durch die Wahl der Zeitformen ist es auch einfach zu verfolgen. Ganz gut gefallt mir die Landschaft und Frankreich als Ort und was man bisher über die beiden Familien erfahren hat. Alma wird ihre Bündel zu tragen haben, auch wenn es im Moment nicht den Anschein macht.
Auch mir gefallen die Beschreibungen der Kunst, man merkt, dass sie dafür leben.
Absolut, die Spinne kann sehr gut eine Allegorie sein. Harte Schale, weicher Kern oder doch nicht so selbstbewusst und kalt, wie es manchmal erscheint.
Die Vorstellung von einem letzten Sommer finde ich speziell, aber ich denke, es ist auch einfach ein Treffen… wenn sie sich nicht einig werden, gibt es vielleicht nochmals einen Sommer?
Ich bin sehr gespannt, was Théo davon abhält, Kontakt zu seinem Vater zu haben. Irgendetwas muss da passiert sein. Weil bis jetzt erscheint er als liebenswürdiger, grosszügiger, vielleicht etwas chaotischer Mensch.