Einen schönen Freitag euch allen und willkommen zur zweiten Diskussionsrunde zu “Unter Wasser”!
Wir erfahren ein bisschen mehr über das Leben von Arielle und Marissa und ebenso, dass vieles nicht leicht war für beide.
Gab es vielleicht Erkenntnisse über die Figuren oder Momente, die euch überrascht oder besonders beeindruckt haben?
Für mich war es z.B. die Darstellung vom Umgang der Touristen mit den beiden jungen Frauen, zum Teil ja sogar noch Mädchen.
Ich war bisher nur einmal in Thailand und selbst da fand ich es schon unangenehm zu sehen, wieviel Besitzansprüche einige Männer da gestellt haben aufgrund ihrer finanziellen Überlegenheit. Das aus der Perspektive einer jungen Frau zu lesen, die dort aufgewachsen ist, hat mich dann nochmals mehr berührt.
Marissa schreibt, dass viele Fischer nach dem Tsunami das Meer gemieden haben, sie aber selbst schnell wieder schwimmen war.
Könntet ihr euch das für euch vorstellen? Auch in Verbindung mit anderen Naturkatastrophen, Unfällen, usw?
Dass sie keinerlei Therapiestunden genommen hat, hat mich verwundert. Vor allem weil sie selbst sich wie gefangen unter Wasser fühlt.
Ihr Ort der Erholung in New York ist eine Buchhandlung - was mich als Buchhändlerin natürlich sehr gefreut hat.
Habt ihr selbst solche Oasen in eurem Alltag?
Wir erfahren am Ende dieses Leseabschnitts dass Arielles Mutter geschlagen wurde, vermutlich von ihrem Mann (Arielles Vater) über den nicht geredet wird. Ich fand die Szene zwischen Marissa und Arielles Mutter sehr schön. Wie denkt ihr, geht es mit ihr weiter? Kommt sie ebenfalls um oder überlebt sie und hält vielleicht Kontakt zu Marissa?
Schmunzeln musste ich auch einmal: über die Beschreibung von Touristen bzw deren Wünsche beim Essen und die Erwähnung von Papayasalat. Ich selbst vertrage nur ganz wenig scharf ohne Tränen in den Augen und habe mir in Bangkok einen als “leicht scharf” angepriesenen Papayasalat bestellt. Sagen wir so: meine Zunge spürt ihn 3 Jahre später noch…. 😃
Ich freue mich schon auf eure Beiträge!