Fanny
Tolle Frage!
Ganz generell spielt es mir keine Rolle, sofern die Geschichte gut geschrieben ist. Meiner Meinung nach ist die Wahl der Perspektive dennoch nicht zu vernachlässigen, da ich denke, dass es je nach Geschichte und Fokus, den der Autor/die Autorin setzen möchte, unterstützend ist, wenn wir im Kopf der Protagonisten sind oder umgekehrt.
Was ich bisher gemerkt habe, ist, dass wechselnde Perspektiven zu oft für Bücher genutzt werden, wo es sie nicht unbedingt bräuchte - zumindest meiner Meinung nach. Vielfach nimmt es mir dann etwas an Spannung raus und lässt mir als Leser weniger Spielraum Handlungen, Umstände und Situationen zu interpretieren, bzw. zwischen den Zeilen zu lesen. Da ich das aber gerne mache, ist es für mich dann in vielen Büchern nicht die passende Erzählform.
Dennoch wie oben beschrieben: Sofern die Geschichte gut geschrieben ist und die Erzählperspektive passend gewählt ist, spielt es mir nicht wirklich eine Rolle.
Wenn es die Auswahl “Spielt mir keine Rolle” nicht gäbe und ich müsste mich partout entscheiden, dann würde ich vermutlich die 3. Person (Er/Sie) Perspektive wählen.