Ehrlicherweise muss ich gestehen, dass ich die beiden Leseabschnitte in einem Zug gelesen habe und entsprechend nicht mehr sicher bin, wo der zweite Leseabschnitt aufgehört hat 😅 Aus diesem Grund gehe ich in diesem Beitrag einfach auf beide Leseabschnitte ein ☺
Das Buch ist weiterhin sehr einfach zu lesen und man kommt zügig voran. Manchmal hatte ich etwas das Gefühl, dass die vergangene Zeit nicht so 100% berücksichtigt wurde. Der Prolog begann ja mit “6 Monate zuvor” und während dem lesen dachte ich mir öfters “Hmmm. Sollte die Szene nicht bereits passiert sein? Es sind doch bestimmt schon 6 Monate vergangen?” Zumindest kam es mir mit diesen ganzen Zeitsprüngen so vor. Gleichzeitig wurde auch mehrfach erwähnt, wie Paisley jede freie Minute damit verbracht hat, Nachforschungen wegen den Monstern zu betreiben, gleichzeitig wird dann aber erwähnt, wie sie plötzlich zu eine Buchratte wurde und so viele Bücher über das Jahr gelesen hat. Das ging dann in meinem Kopf auch nicht so richtig auf. Sind zwar Kleinigkeiten, welche mir aber doch störend aufgefallen sind.
In meinem ersten Beitrag habe ich bereits erwähnt, dass mir die sexuellen Kommentare und Anspielungen etwas zu viel waren. Leider wurde das auch im Rest des Buchs nicht besser. Was ich aber wirklich etwas übertrieben fand, war diese Sex-Heilung nach dem Monsterangriff. Das hätte wirklich nicht sein müssen. Plus fand ich es auch etwas komisch, dass die Sex-Heilung anscheinend besser/effektiver war, als die Heilung von einer tatsächlichen Heil-Hexerin.
Die Dynamik zwischen Logan und Paisley sehr gut/spannend. Zwar finde ich Paisleys Hass auf Logan noch immer etwas fragwürdig, aber davon abgesehen lese ich ihre gemeinsamen Szenen sehr gerne. Dass da in der Kindheit etwas Grosses passiert sein muss, ist ja bereits klar und ich bin wirklich gespannt darauf, was es ist!
Was ich auch etwas fragwürdig fand, war die “Ignoranz” der Lehrer aber auch von Paisley. Nach ihrer Abschlussprüfung wird bestätigt, dass vermutet wird, dass sie ebenfalls ein Spellcaster ist. Gleichzeitig erwähnt Paisley aber, dass sie trotzdem auch eine gewisse Begabung für die Nekromantie besitzt und das hinterfragt einfach niemand. Es wird nicht einmal erwähnt, dass das jemand komisch findet, obwohl das ja eigentlich gar nicht möglich sein sollte. Ja, es wird erwähnt, dass bei der Schlussprüfung keine Teil für die Nekromantie vorkam. Aber gleichzeitig müsste doch zumindest ihr Lehrer in der Nekromantie was merken/sagen? Das fand ich schon sehr komisch/ nicht ganz glaubwürdig.
Die Auflösung, dass die Monster von Paisley erschaffen werden, kam überraschend, aber gleichzeitig auch nicht. Eher gegen Anfang/Mitte des Buchs, hatte ich diese Vermutung, hab diese Gedanken danach aber wieder vergessen. Smit war die Auflösung im ersten Moment überraschend, dann aber eher so “okay, ganz unerwartet aber doch nicht”. Das hat mich aber nicht gross gestört, denn obwohl es vorhersehbar war, war es ja doch irgendwie eine Überraschung im ersten Moment. Das ihre Mutter da aber wohl etwas verstrickter in der ganzen Sache ist, habe ich nicht erwartet.
Das Ende fand ich tatsächlich etwas enttäuschend. Mir ist bewusst, dass man nicht alle Geheimnisse in einem Buch lüften kann. Gewisse Sachen bleiben im Dunkeln, um die Leser zum weiterlesen zu animieren. Aber hier habe ich das Gefühl, dass wir eigentlich gar nichts in diesem Buch gelernt haben. Es wurden nur mehr und mehr Fragen gestellt, aber keine beantwortet. Das Einzige, was wir gelernt haben, ist, dass Paisley die Monster erschaffen/gerufen hat. Aber alle weiteren Fragen bleiben komplett offen. Hier hätte ich mir entsprechend ein paar mehr Antworten erhofft.
Trotz der Kritik fand ich das Buch spannend und das lesen hat mir Spass gemacht. Es ist eine einfache Lektüre die unterhaltet und die Zeit schnell verstreichen lässt. Wer also einfach eine gute Zeit mit einer einfachen Geschichte verbringen möchte, kann mit diesem Buch sicherlich nichts falsch machen. zudem ist die Spannung gut genug, dass ich mir sicher das zweite Buch holen werde ☺