Fanny
Ich glaube, mein Allzeit grösstes Bücher-No-Go sind lazy Autoren, bzw. Recherchearbeit. Ich persönlich lese gerne Geschichten, bei denen man merkt, dass es authentisch ist und die Geschichte in sich stimmig ist. Da fallen auch bei vielleicht etwas leichteren Liebesgeschichten gewisse Recherchearbeiten, wie zum Beispiel Distanzangaben oder Kommentare zu Kultur/Gesellschaft, an. Zugegeben, ich bin nicht der grösste Romance-Leser, aber ich habe dennoch auch in diesem Genre schon Bücher gelesen, die diesen Punkt alles andere als vernachlässigt haben 🙂
Wenn ich aber aus der oberen Liste eines wählen müsste, dann sind es “Zu viele Figuren”. Selbst wenn der Autor das grundsätzlich gut schreibt, so komme ich da bald mal durcheinander - gerade, wenn nicht allen relevanten Figuren die “gleiche” Aufmerksamkeit geschenkt wird.
Nichtsdestotrotz würde ich nicht sagen, dass es mich per se frustriert. Es fällt mir einfach teilweise auf und lässt mich nicht gleich gut mit der Geschichte interagieren. Aber auch da gibt es Autoren, die viele Figuren besser in eine Geschichte einpacken können als andere.