Puh, was für eine Reise. Der Riese … also da war ich schon ein bisschen traurig, sagt die, die sonst blutrünstige Thriller liest und keine Probleme damit hat.
Der Schluss hat mich wieder zwiegespalten. Ich war froh, das Mika und Oma wieder zu Hause angekommen waren, aber gleichzeitig sind da noch so immens viele Fragen offen.
Auf der anderen Seite war mein Erwachsenen-Gehirn immer wieder abgeschweift und ich habe das Recherchieren angefangen.
Unbewusst hatte ich dass ja schon bei Madame Ronin gedacht, dass mehr hinter den Namen steckt. Weil ein Ronin ja ein herrenloser Samurai ist. Der Name Schrödinger ist manchen vielleicht durch Schrödingers Katze bekannt. Al-Dschazarī war für mich nicht bekannt, laut Wiki baute er mechanische Maschinen im 12. und 13. Jahrhundert. Wu Xing ist die chinesische Bezeichnung der Fünf-Elemente-Lehre.
Daher habe ich auch und Mika Thorwarths Namen herumstudiert. Der naheliegendste Gedanke: Mika Torwart, Torwächter. Also jemand, der die Übergänge beschützt.
Der Hauswartdoktor ist für mich, jetzt am Ende so eine Art Zeitgott?
Dass immer Hühner in den Ballons mitgeführt werden, die sich im dritten Leseabschnitt als Hähnchen herausstellen, war dann auch plötzlich einleuchtend. Für die Lebensmittelindustrie sind ja die Hähnchen nicht so wertvoll wie die Hühner.
Also als Erwachsener kann man sich echt noch ein paar Gedanken machen über die Geschichte und dass in vielerlei Hinsicht.
Am Ende kam ich auch besser mit dem Schreibstil mit dem Infodumping und der teils etwas hektischen Geschichte zurecht. Was vielleicht auch damit zutun hat, dass Flix ein Comiczeichner ist. Da wird es ihm im Blut liegen, möglichst viel Info anschaulich auf kleinen Raum unterzubringen, was hier in dieser Geschichte halt ein bisschen überbordet ist.