Der letzte Teil war für mich einfacher zu lesen. Es ist mehr passiert, und ich kam flüssiger durch die Seiten. Im zweiten Leseteil haben sich mehrere gefragt, wieso der Premierminister so reagiert. Ich hätte es spannend gefunden, genauer zu sehen, warum er so reagiert hat. Schade war für mich, dass es am Ende keine richtige Lösung dafür gab: Man erfährt, dass er seinen Sohn sehr schlecht behandelt hat – und dann ist das Thema eigentlich schon wieder vorbei.
Da das Buch ab 14 Jahren empfohlen ist, kann ich mir vorstellen, dass die Spannung in diesem Alter gut funktioniert. Ich werde versuchen, das Buch jemandem in diesem Alter zu geben und danach nachzufragen, wie es für sie war.
Insgesamt fand ich das Buch okay. Es war nicht mega schlecht, hat mich aber auch nicht umgehauen. Mir kam es so vor, als ob sich der Schreibstil mit jedem Teil etwas verbessert hat. Dadurch wurde es für mich gegen Ende immer einfacher zu lesen. Der Twist, dass er Archer war, war für mich kein riesiger Schock. Das Ende fand ich positiv, weil alles gut abgeschlossen wurde – was ich andererseits aber auch nicht unbedingt nötig gefunden hätte. Was mit Archer danach passiert, hat mich nicht mehr so stark beschäftigt; ich war eher froh, dass ich das Buch fertig gelesen hatte.
Ich frage mich trotzdem, ob die Autorin einen zweiten Teil schreiben möchte. Das wäre grundsätzlich möglich.
Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen – ein okayes Buch.