Schon wieder hinke ich nach, aber ich habe mein Septemberbuch fertig gelesen. Ich konnte aber nicht sofort berichten, weil ich danach etwas mitgenommen war.
“ Prophet Song” (“Das Lied des Propheten”) von Paul Lynch ist eine sehr bewegende Geschichte einer Familie am Rande einer Katastrophe.
Irland befindet sich in der Gewalt einer Regierung, die auf dem Weg in die Tyrannei ist.
Eilish Stack, Wissenschaftlerin und Mutter von vier Kindern, öffnet die Haustür eines Abends, und zwei Männer der “Garda”-die neu gegründeten irischen Geheimpolizei – stehen davor. Sie wollen ihren Mann Larry sprechen. Larry ist Lehrer und bekannter Gewerkschafter. Er plant mit seiner Gewerkschaft eine Demonstration. Diese fängt friedlich an, aber endet in einer Katastrophe und Larry verschwindet. Für Eilish beginnt ein Albtraum. Sie muss stark bleiben, um ihre Familie zu schützen und alle zusammenzuhalten. Wie kann sie ihren Kindern erklären, wo der Vater ist? Was ist mit ihrem eigenen, an Demenz erkrankten Vater? Er lebt noch allein. Wie wird er mit der Situation umgehen können? Dann gibt es Krieg. Wie weit wird Eilish selbst gehen, um sich und ihre Familie zu retten?
Das Buch spiegelt genau wider, was an vielen Orten der Welt momentan passiert. Der Schreibstil ist speziell, aber ich habe mich gut daran gewöhnt und es hat das Buch noch reeller gemacht. Ich bin froh, dass ich es fertig gelesen habe, aber es ist keine leichte Kost.
Morgen ist schon Oktober und ich freue mich auf etwas Leichteres. Vielleicht finde ich ein Bühnenstück bei mir auf meinem SUB, sonst gibt es interessante Tipps von Stellamara.☺