Nun habe ich es (doch noch) gelesen
Salman Rushdie – Knife, Gedanken nach einem Mordversuch
Klappentext: Im August 2022 wird S. Rushdie während einer Lesung in NY auf offener Bühne mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Mehr als dreissig Jahre nachdem das iranische Regime wegen seines Romans die satanischen Verse eine Fatwa gegen ihn gesprochen hat, holt ihn die Bedrohung ein. S. Rushdie überlebt den Anschlag und hält seinem Angreifer das schwerste Schwert entgegen: Er verarbeitet diese unvorstellbare Tat, die die ganze Welt in Atem hielt, zu einer Geschichte über Angst, Dankbarkeit und den Kampf für Freiheit und Selbstbestimmung.
Zu Beginn war die Art zu schreiben des Autors nicht ganz einfach zu lesen. Er knüpfte immer wieder an andere Zeiten, andere Situationen, andere Vorkommnisse an, so dass ich manchmal Mühe hatte zu folgen, von was jetzt die Rede war. Ein bisschen wollte ich schon mal aufgeben. Dann jedoch fand ich diesen Stil ganz spannend und ich konnte viel fliessender lesen. Es hat sich gelohnt. Es ist schlussendlich ein tolles Buch, wenn man dranbleibt.