Nun komme ich auch endlich zum Schreiben über mein Januar-Buch 😅 Ursprünglich wollte ich noch einmal Abschied von Sidonie lesen, habe mich dann aber doch spontan für Als die Welt stehen blieb von Maja Lunde entschieden. Es geht um die Anfangszeit und die ersten grossen Einschränkungen der COVID19 Pandemie. Es ist ziemlich einfach in Form von Tagebucheinträgen geschrieben und enthält keine bahnbrechenden Erkenntnisse. Stattdessen ist es sehr persönlich und ehrlich. Ich finde, man kann schnell die erwähnten Sorgen und die Verzweiflung nachempfinden.
Für mich wäre es kein Verlust gewesen, wenn ich dieses Buch nicht gelesen hätte. Dies ist aber eher der allgemeinen Situation geschuldet. Ich denke, jeder versteht, wenn ich sage, dass ich einfach nichts mehr von oder über die Pandemie wissen will, geschweige denn auch noch in einem Buch darüber lesen. Ich könnte mir aber sehr gut vorstellen, dass dieses Buch in ein paar Jahrzehnten von den dann jungen Leuten gern gelesen wird (die vielleicht während der Pandemie geboren wurden). Wenn man es nicht selbst miterlebt hat, gibt das Buch einen guten Eindruck.