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benzhans

  • 9. Okt 2022
  • Beitritt 29. Dez 2020
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  • 1973 Punkte
  • Ich lese und wandere sehr viel, spiele Tennis. Bin pensioniert.

  • Hallo ihr Lieben - spannend, die vielen Eindrücke, die ihr hier zum ersten Abschnitt gesammelt habt!

    benzhans Was mir aufgefallen ist: Es ist kein Übersetzer/keine Übersetzerin aufgeführt. Kann der Autor/die Autorin gar Deutsch oder hat der Diogenes-Verlag eine hausinterne Übersetzung?

    Noch zu Deiner Beobachtung, @benzhans - wenn kein:e Übersetzer:in angegeben ist, deutet das meistens darauf hin, dass das Buch auf Deutsch geschrieben wurde. Über Luca Ventura ist spannenderweise auch nicht viel bekannt: Der Name “Luca Ventura” ist ein Pseudonym, aber der Autor am Golf von Neapel lebt. Also auch ein wenig “Mystery” um den Autor. 😉

    Zweite Lesewoche 📚

    Weiter geht’s - nach dem fiesen Cliffhanger fackeln wir nicht mehr lange und starten in die nächste Lesewoche. Diese Woche stehen Kapitel 9-14 (Seiten 112-224) im Fokus. Ich wünsche euch schöne Lesestunden & frohe Ostertage!

  • Fanny

    Also ich wage mich auch mal vor mit meinen Eindrücken zum ersten Leseabschnitt und starte gleich mit Deiner letzten Frage:

    In den ersten beiden Kapiteln werden (für mich) sehr viele Personen neu eingeführt. Die meisten Leute werden nur kurz mit Vornamen gestreift und es werden keine weiteren Anhaltspunkte geliefert, um diese Personen konkret mit der Handlung in Verbindung zu setzen. Diese Tatsache machte das Lesen für mich ziemlich anstrengend und ich schaffte es nur mittels Notizen, die erwähnten Personen, welche in Kapitel 6 (Frühstück in der Roxy Bar) mehrheitlich wieder auftauchen mit den weiter erwähnten Details (beispielsweise Arbeitsort) zu verknüpfen. Zu Rizzi erhalte ich eher noch einen persönlicheren Zugang durch die Szenen, welche in seiner Familie spielen. Die Hintergrundinformationen zu seiner gescheiterten Ehe, seinem verstorbenen Sohn und seinem jetzigen Familienkonstrukt fehlen mir aber gänzlich. Während des Lesens habe ich immer ein wenig das Gefühl, dass mir wichtige Informationen zu den einzelnen Protagonisten fehlen und diese sicher aus der Handlung in Band I oder II hervorgegangen wären. Ich werde deshalb versuchen, Band I noch parallel zu lesen, damit ich mehr Hintergrundinformationen zu den Personen erhalte. 

    Für mich passt die Beschreibung des wohl letzten Tags von Maria Grifo nicht so ganz mit der Zeugenaussage von Salvatore zusammen. In der Eingangsszene erlebe ich sie als eher barsche und “toughe” Frau, welche die Dinge anscheinend gerne selbst in die Hand nimmt. Ich persönlich sehe sie deshalb eher nicht mit einem Mann “kichernd wie ein Teenager” auf einer Bank sitzen und frage mich deshalb, was hinter dieser Szene stecken könnte.

    Die ältere Person im Rollstuhl, welche zweimal ganz beiläufig im Text erwähnt wird, beschäftigt mich momentan. Ich habe das Gefühl, dass sie eine wichtige Zeugin sein könnte, aber anscheinend bisher immer übersehen wurde.

    Die Kochszenen, die Beschreibung der Örtlichkeiten oder auch dass es sich immer wieder ums Essen und Nahrungsmittel dreht…für mich schimmert hier eine starke Italianità durch. Wenn ich z.B. “Permesso!” lese, versetzt mich das unmittelbar nach Italien an eine stark frequentierte Piazza o.ä.

    Interessant finde ich auch die Beschreibung der Inselbewohner als eingeschworene Gemeinschaft. Personen, welche von aussen dazu stossen, werden offensichtlich anders behandelt als “Einheimische”. Dies kann ich mir bei einer Insel mit hohem Touristenaufkommen tatsächlich sehr gut vorstellen.

    Grundsätzlich finde ich den Kriminalroman aber trotzdem spannend zu Lesen und die Handlung fesselt mich. Ich hoffe, dass ich nun die Personen gedanklich etwas vernetzen konnte, so dass ich den nächsten Teil etwas flüssiger lesen kann.

    Sorry, mein Kommentar ist nun etwas länger ausgefallen als geplant, aber ich hoffe meine Gedanken sind trotzdem einigermassen nachvollziehbar! 🤔

     

  • benzhans

    Ich finde nach wie vor, dass das Buch spannend ist und die Romanzen (wenn auch ein wenig too much) ihre Berechtigung haben.

    Im Gegensatz zu den vorherigen Büchern von Follett bewegen wir uns in diesem Roman in der Gegenwart/Zukunft. Ich finde den Schluss sehr abrupt und hätte auch gerne gewusst, wie es weiter gehen könnte. Vielleicht ist ja bereits eine Fortsetzung der Geschichte geplant.

    Auch finde ich die Geheimdienstwelt und damit auch James Bond spannend und für einen guten Roman sehr geeignet.

    Ich werde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und danke, dass ich bei dieser Leserunde dabei sein durfte. Es hat mir Spass gemacht, die Meinungen von euch allen zu erfahren.

    Wünsche euch allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins 2022.🎄🥂

  • Dieser letzte Teil des Buches liegt mehr im Fokus meines Interesses, wenn es um die komplizierten politischen Entscheidungen und ihre Folgen auf geopolitischer Ebene geht. Die Spannungen nehmen zu, wenn verschiedene Länder Maßnahmen ergreifen, die beweisen, dass sie starke globale Akteure sind oder um ihr Überleben kämpfen.

    Meine Annahmen bezüglich der verschiedenen Schauplätze in Afrika sind im Gesamtbild ziemlich irrelevant geworden. All die Liebesgeschichten wirken mehr und mehr so, als seien sie nur geschrieben worden, um Seiten zu füllen.

    Dieser zweite Teil des Buches wird weniger von diesen Nebengeschichten unterbrochen und die Spannung wird richtig aufgebaut, was dem Schreibstil, der mich fasziniert, besser entspricht.

  • Im Moment ertappe ich mich beim Gedanken, dass Never durchaus spannender aufgebaut und schneller zum Punkt kommen könnte. Ich habe schon einige Bücher von Ken Follett gelesen, in diesem Buch fehlt mir aber bisher das Atemberaubende. Die Liebesgeschichte von Tamara und Tab ist mir zu Klischeehaft - im Berufsleben werden die beiden als taff dargestellt und dann kommt wegen einer möglichen Nebenbuhlerin Léonie gleich Panik bei Tamara auf und sie benimmt sich wie ein Backfisch. Das scheint mir doch sehr weit hergeholt.

    Die Präsidentin hat Probleme mit ihrem Mann und der pubertierenden Tochter und regiert sonst taff.

    Und Ting wird als naiv dargestellt.

    Am besten gefällt mir zurzeit der Erzählstrang von Abdul und Kiah.

    Ich bin jetzt in der Mitte des Buches. Typisch Ken Follett wird sich bestimmt noch einiges ändern und am Schluss bin ich mit dem etwas schwerfälligen Plot von Seite 200-400 wieder versöhnt.

  • EyeOfTheTotodile

    Mir gefällt die Springerei zwischen den Schauplätzen, merke aber, dass ich mich auf den Afrikaschauplatz am meisten freue. Vielleicht liegt es daran, dass ich da schon gewesen bin und ich mir Gerüche und Schauplätze besonders gut vorstellen kann. Ich hadere auch etwas mit der Liebesgeschichte zwischen Tamara und Tab. Die nerven mich schon fast: furchtbar klischiert und schnulzig. Spannend bleibt die Geschichte alleweil und mich stört es nicht, dass man nicht weiss, in welcher Zeit es spielt. Ich lese das Buch als Gegenwartsroman. So könnte es heute sein- aber auch morgen. Und Genau: das Buch ohne Cover ist einfach wunderschön!

  • EyeOfTheTotodile Ich kann dem nur zustimmen, bestimmte Elemente vermitteln das Gefühl, nicht wirklich relevant zu sein, und nehmen etwas von der Spannung weg. Ich hoffe immer noch, dass diese Ereignisse zu einem späteren Zeitpunkt an Bedeutung gewinnen werden.

  • Ich kann mich den anderen grundsätzlich auch anschliessen, bisher ist die Story SEHR packend, man will weiterlesen, aber trotzdem haben mich ein, zwei Sachen ein wenig irritiert:
    -Die ganze Zeit frage ich mich, in welchem Jahr das ganze spielt; ist es eine alternative Gegenwart, eine mögliche Zukunft?
    -Meiner Meinung nach sinds einfach zu viele Protagonisten (bzw. Charaktere allgemein), was es recht mühsam macht, wenn man sich nicht mehr erinnert, wer jetzt genau z.B. Susan ist.
    -Und um ehrlich zu sein, bekommt mir der bisherige Mix von Militär-Thriller und Romanze eher weniger. Ich habe nichts gegen Romanzen, aber die Spannung fällt doch arg in den Keller, wenn man von einer Schiesserei zu einem Heart-to-Heart Gespräch zweier (möglicher) Liebhaber wechselt.

    Ich muss natürlich auch sagen, dass das jammern auf hohem Niveau ist. Ken Follet weiss, wie man eine spannende Geschichte schreibt, und er hat mich bisher definitiv am Haken.
    Mich würde einfach interessieren, ob andere diese Punkte gleich sehen?

    PS.: Da ich noch nichts zum Cover gesagt habe; Meiner Meinung nach ist der Schutzumschlag ganz okay, ich bin aber fast schon dazu verleitet, ihn wegzuwerfen, einfach weil der eigentliche Einband so grossartig aussieht, mit dem gewellten Karton und den eingestanzten Goldlettern - sehr edel.

    • Wie geht man mit dem Tod eines geliebten Menschen um? Wie trauern Freunde, Familie, Bekannte und wie ist das Schicksal miteinander verbunden? “Nach Matthias” ist ein stiller Roman über die Trauer, Schicksal, Verbundenheit, Angst und Hoffnung. Alle der Protagonisten waren unterschiedlich mit Matthias verbunden und bewältigen die Trauer auf andere Weise. Das Buch ein Auszug aus dem Alltag wie auch bei uns sein könnte und gerade deswegen so wunderschön.

    • HIER FÜR DIE LESERUNDE BEWERBEN

      Bewerbungsfrist: Dienstag, 13.04.2021
      Laufzeit der Leserunde: 20.04.-18.05.2021
      20 Leseexemplare zu gewinnen

      Wieviel Wahrheit kann Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen?
      Diese Frage stellen wir uns in unserer neuen Leserunde zu «Eines Tages für immer» von Clare Empson. Der hochemotionale Roman der britischen Journalistin und SPIEGEL-Bestsellerautorin ist gerade neu im Blanvalet Verlag erschienen. Hast Du Lust, eine besondere Liebesgeschichte zu lesen und Dich mit anderen Leser*innen darüber zu unterhalten? Dann bewirb Dich gleich hier um einen Platz in der Leserunde und um eines der 20 Gratis-Leseexemplare!

      Die Leserunde:

      Alle Teilnehmer:innen der Leserunde werden ein kostenloses Leseexemplar von „Eines Tages für immer“ erhalten. Wir lesen den Roman gemeinsam und diskutieren in der Gruppe auf der Community über die Geschichte, die Figuren, unsere Eindrücke und Leseerfahrungen. Zum Abschluss der Leserunde posten alle Teilnehmenden ihre persönliche Bewertung des Buches auf der Community.

      Die Anzahl ist auf 20 Leser:innen begrenzt. Unter allen Bewerbungen werden die Teilnehmenden per Zufallsprinzip ausgewählt.

      Teilnahmebedingungen:

      • Wohnsitz und gültige Postanschrift in der Schweiz
      • Zeit, das Buch im angegeben Zeitraum zu lesen und aktiv an der Diskussion teilzunehmen
      • Verfassen einer öffentlichen Rezension zum Buch am Ende der Leserunde
      • Zustimmung, dass der Austausch zur Leserunde nach Abschluss der Leserunde veröffentlicht wird

      Du erfüllst die Teilnamebedingungen und möchtest gerne mitmachen? Dann bewirb dich gleich via den Link oben. Die zufällig ausgewählten Gewinner:innen erhalten am Tag nach der Bewerbungsfrist eine Mail mit allen weiteren Informationen zugeschickt. Viel Glück!

      Mehr zum Buch:

      Über das Buch: «Eines Tages für immer»
      2000: Nach außen hin wirkt Lukes Leben perfekt – wäre da nicht eine Frage, die ihn seit Kindertagen umtreibt: Wer ist seine leibliche Mutter?
      1972: Eigentlich sollte es nur ein ausgelassener Konzertbesuch werden, doch als die 19-jährige Kunststudentin Alice das erste Mal auf Jacob Earl trifft, ist es um sie geschehen. Aus einer stürmischen Affäre wird bald ein gemeinsames Leben, doch Alice’s Familie und Freunde sind gegen eine Verbindung der beiden. Entgegen aller Widerstände versuchen Alice und Jacob zusammenzuhalten. Aber manchmal kann auch die größte Liebe dem Schicksal nicht trotzen…

      Über die Autorin:
      Clare Empson ist Journalistin. Vor acht Jahren zog sie dann aufs Land und gründete den Kultur- und Lifestyle-Blog Countrycalling. Die idyllische Landschaft inspirierte sie zu ihrem Debüt »Zweimal im Leben«, das die dunkle Seite des Paradieses beschreibt. Der Roman eroberte auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Clare Empson lebt mit ihrem Mann und drei Kindern an der Grenze zwischen Wiltshire und Dorset in England.