Besser allein als in schlechter Gesellschaft von Adriana Altaras ist ein ruhiger Roman über das Lebensende – und darüber, was es bedeutet, ein ganzes Jahrhundert gelebt zu haben.
Die Geschichte erzählt von einem Leben, das sowohl das Grausamste als auch das Schöne erlebt hat. Dabei geht es weniger um einzelne Ereignisse als um die Frage, was bleibt und wie man loslässt.
Der Ton ist sanft und zurückhaltend. Das Buch nimmt sich Zeit und wirkt gerade dadurch nach. Es zeigt das Lebensende nicht als Bruch, sondern als Teil eines Ganzen – als Moment der Rückschau.
Besser allein als in schlechter Gesellschaft ist ein leises, eindrückliches Buch, das durch seine Ruhe berührt und lange nachhallt.