Ach, wieder einmal ein Buch, das echt schwierig zu bewerten ist…
Das empfohlene Lesealter für “1000 und ich” ist 12 - was mich doch sehr überrascht hat. Ich selbst habe zwar keine Kinder, wage aber zu behaupten, dass das doch etwas früh ist.
Doch zum Buch selbst: Die Geschichte hat gerade in der aktuellen Zeit viel Potential, leider war es für mich aber zu wenig ausgereift. Vor allem das Ende hätte weit mehr Potential gehabt. Ohne zu spoilern: Die Story würde sich in zwei Sätzen zusammenfassen lassen. Wobei der zweite Satz auf ca 5 Seiten abgehandelt wird, während der Rest sich doch etwas zieht. Und trotzdem fand ich es aber nicht per se unspannend, da es sich sehr leicht liest und man endlich wissen will wer/was 8 ist.
Der Titel finde ich sehr gut gewählt, da er nach dem Lesen eine andere Bedeutung kriegt.
Fazit: Das Buch war ok: kurz und schnell gelesen. Die Story hätte Potential, aber zu wenig ausgefeilt - was vielleicht auch daran liegt, dass das empfohlene Lesealter 12 ist.