Zwei Schwestern welche in einer Sektengemeinschaft, gegründet von ihrem Vater selig leben und versuchen sein Gedankengut weiterzugeben, sind der Inhalt des Büchleins. In dieser Sekte ist alles, was Freude, Genuss und Spass betrifft absolut tabu, ebenso Zärtlichkeiten. Alles in allem eigentlich eine sehr trostlose Gemeinde in Norwegen. Es gab wohl den einen oder anderen Mann, welcher sich für die beiden Frauen interessierte, doch da sie von ausserhalb der Sekte waren, kam ein näherkommen absolut nicht in Frage. Ein Künstler aus Paris jedoch fühlte sich trotz allem sehr zu einer der beiden Töchtern hingezogen und blieb trotz Ablehnung mit der Familie in Briefkontakt. Als in Paris die Unruhen begannen, schickte er eine gute Freundin zu der Familie nach Norwegen. Dort arbeitete sie zwölf Jahre lang als Dienstmädchen und Köchin. In der ganzen Zeit aber spielte sie in der französischen Lotterie mit einem Los, welches ein Bekannter von ihr dort jeweils einlöste. Eines Tages dann der grosse Gewinn. Mit dem vielen Geld richtete sie ein Festessen für die ganze Sekte aus, und zwar am 100sten Geburtstag des Sektengründers und Vaters der beiden Frauen.
Irgendwie fand ich den Schluss unfertig. Das Essen war vorbei, die Küche quoll über von schmutzigen Töpfen und Geschirr die Köchin total erschöpft und fertig.
Das Buch ist ok, aber ich merke wie wenig mit so kurze Geschichten zusagen, da alles einfach oberflächlich und sprunghaft erzählt wird. Es fehlt an tiefe und für mich an Nachklang. Ich habe das Büchlein gelesen, aber es bleibt nichts Bleibendes zurück, woran man sich immer erinnert oder so.