Der Fantasieroman “Talus” von Liza Grimm ist ein gelungener Auftakt in Trilogie der Hexen in Edinburgh.
Erin ist in ihren 20ern und arbeitet als Tourführerin für Geistergeschichten in den Vaults der schottischen Hauptstadt. Durch eine Begegnung mit einem Geist kommt sie der magischen Welt von Kaito, Luzia und Noah auf die Spur. Ihr Herzenswunsch und ihre kindliche Sehnsucht, teil einer magischen Welt zu sein, verwickeln Erin in Lügen und Intrigen.
Liza Grimm gelingt es, anschaulich und spannend zu erzählen. Durch die Mehrperspektivität schafft Sie es, die Charaktere umfangreich und ganzheitlich darzustellen. Durch kleine Details, die zwischendurch genannt werden (äusserlich oder charakterlich) schafft sie ein gutes Gesamtbild der jungen Erwachsenen und ermöglicht es dem Leser sich leicht zu identifizieren.
Die Stelle der Erbache hätte meiner Meinung nach weniger bildlich ausgeschmückt werden können. Für einen Roman, der ab 14. Jahren empfohlen wird, schien es mir an dieser Stelle unnötig grausam. Auch weniger Ausschmückungen, hätten die Situation vermittelt. So stach diese Szene insgesamt etwas heraus.
Die Geschichte endet mit einem interessanten Cliffhanger, der auch mich mit Anfang 30 noch dazu inspiriert, auch die 2 weiteren Teile lesen zu wollen.