“House of Ash and Shadow”, der Startband einer Romantasy-Trilogie von Leia Stone, führt uns zuerst in ein einfaches Dorf, in dem Fallon mit ihrem Vater lebt. Diese Bewohner verfügen über keine magischen Kräfte. Aber Fallon leidet unter einem Fluch, jede fremde Berührung bereitet ihr unsagbare Schmerzen. Eine kleine Wunde des Vaters entzündet sich und eine Blutvergiftung bahnt sich an. Nur ein Heiler aus der Goldenen Stadt kann ihm noch helfen und so eilt Fallon dorthin, nimmt alle Gefahren auf sich. Viel später erkennt sie, dass auch sie über Magie verfügt und lernt diese einzusetzen.
Das Erzähltempo im Buch steigert sich immer mehr, ab und zu kommt es zu einem Eklat, der die Lesenden ziemlich aufschrecken kann. Die Sprache ist dem Zielpublikum, den Jugendlichen, angepasst. Viele Aspekte wie Freundschaft, Liebe, aber auch Gleichgültigkeit und Tod werden geschickt in die spannende Geschichte eingeflochten; das Buch fesselt ungemein.
Mir hat das Buch sehr gefallen, meine Kritik bezieht sich nur auf das Ende des Buches. Es lässt so viel offen, dass man wie gezwungen ist, den nächsten Band zu kaufen. Und wie man es aus anderen Serien kennt muss dem nicht unbedingt so sein, auch ein Schluss mit teilweise abgeschlossenen Themen und wenigen, die offen bleiben, ist dort möglich.
So empfehle ich dieses Buch nur Personen, die die ganze Trilogie lesen wollen.