Der Anfang des Buches ist unglaublich packend, sogleich sieht man sich als Teil einer ungarischen Familie die einiges durchmachen muss. Jedoch schwindet dieser Lesefluss leider sehr schnell, da viele verschiedene Handlungsstränge und Charaktere vorkommen, ich hatte grosse Mühe die Geschichten auseinanderzuhalten und es wirkte auf mich sehr oberflächlich und zu “gewollt”. Zudem finde ich es schwierig, dass viele Sätze von Marcel Proust eins zu eins übernommen wurden und dies ganz ohne Vermerk. Lazar ist ein gehyptes Buch, das ich leider nicht weiterempfehlen kann.