Was, wenn wir für immer in unserem größten Alptraum gefangen wären?
In Der Seelenbrecher begegnen wir all unseren größten Ängsten – der Vorstellung, für immer in unseren schlimmsten Erfahrungen gefangen zu sein.
Kurz vor Weihnachten schlägt der Seelenbrecher erneut in einer privaten Klinik zu. Die Bewohner und Patienten setzen alles daran, ihn zu fassen. Doch gelingt es ihnen oder findet der Seelenbrecher schon bald ein neues Opfer?
Auch in diesem Buch hält Fitzek seine typischen Elemente fest: kurze, prägnante Sätze und kurze Kapitel. Es fällt einem schwer, das Buch aus der Hand zu legen, denn man möchte selbst herausfinden, wer oder was der Seelenbrecher ist und wie die Zusammenhänge der Opfer aussehen. Für mich gelang dies jedoch nicht vollständig. Fitzek schafft es erneut, dass man seine Plot-Twists nicht vorhersehen kann und dass man während des Lesens kaum zwischen Fiktion und Realität unterscheiden kann.
Das Buch eignet sich sowohl für Fitzek-Einsteiger als auch für langjährige Fans. Es ist nicht übermäßig blutig, wirkt aber stark auf die Psyche. Alles in allem ein sehr gelungenes Buch.