Bite Risk hat mich positiv überrascht. Die Idee, dass die Erwachsenen sich bei Vollmond in gefährliche Wesen verwandeln und die Jugendlichen dann die Verantwortung übernehmen, fand ich total spannend und originell. Die Geschichte war von Anfang an packend, mit vielen Wendungen und einer richtig guten Mischung aus Spannung, Mystery und ein bisschen Humor.
Besonders gefallen hat mir Sel als Hauptfigur – er ist mutig, aber auch unsicher, was ihn sehr sympathisch macht. Die Freundschaften zwischen den Jugendlichen wirken glaubwürdig, und man spürt richtig den Zusammenhalt trotz der ständigen Gefahr.
Die Welt, die S.J. Wills geschaffen hat, ist düster, aber nicht hoffnungslos. Ich fand die Idee mit den „Rippers“ clever umgesetzt, und je weiter man liest, desto mehr merkt man, dass hinter dem Ganzen etwas Grösseres steckt. Das Ende hat Lust auf mehr gemacht – ich hoffe, es gibt eine Fortsetzung!
Fazit: Ein spannendes, originelles Jugendbuch mit cleverer Idee, tollen Figuren und viel Tempo. Perfekt für alle, die Dystopien, Geheimnisse und ein bisschen Gänsehaut mögen.