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  • Meister und Margarita

  • Michail Bulgakow
  • Roman - Neu übersetzt von Alexander Nitzberg

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    Ein Meisterwerk zwischen Satire, Phantasie und philosophischer Tiefe

„Meister und Margarita“ von Michail Bulgakow ist ein literarisches Meisterwerk, das sowohl durch seine imaginative Tiefe als auch durch seine philosophische Komplexität besticht. In diesem Roman, der in den 1930er Jahren entstand und posthum veröffentlicht wurde, verwebt Bulgakow auf meisterhafte Weise verschiedene Erzählebenen zu einem faszinierenden Ganzen.

Die Hauptgeschichte, die sich in Moskau abspielt, schildert das Auftreten des Teufels, Woland, und seiner Gefolgsleute in der Stadt. Durch diese übernatürlichen Ereignisse werden die Absurditäten und Widersprüche des sowjetischen Alltags aufs Korn genommen. Gleichzeitig wird eine zweite, tiefgreifende Handlungsebene entfaltet, die die Passion von Jesus Christus und Pontius Pilatus im antiken Jerusalem thematisiert.

Der Roman beeindruckt durch seine scharfsinnige Satire und seinen literarischen Witz, der die menschliche Hybris und das politische Klima der Zeit kritisiert. Die Figuren sind komplex und lebendig, wobei sowohl Woland als auch der Meister und Margarita selbst zu faszinierenden Protagonisten werden. Bulgakows innovative Erzähltechnik, die zwischen Realität und Fiktion, Gegenwart und Vergangenheit wechselt, schafft eine atmosphärische Tiefe, die den Leser sowohl intellektuell als auch emotional herausfordert.

„Meister und Margarita“ ist nicht nur ein Buch über die menschliche Natur und die Macht der Phantasie, sondern auch eine reflexive Betrachtung der Kunst und ihrer Rolle in der Gesellschaft. Die vielschichtige Handlung, kombiniert mit Bulgakows einzigartigem Stil, macht dieses Werk zu einem zeitlosen Klassiker der russischen Literatur.