Der Roman verbindet verschiedene aktuelle Themen, wie die Technologie, die Überwachung des Staates, den Klimawandel und das Gesundheitssystem. Das ist ganz schön viel für ein Buch, das knapp 300 Seiten hat und genau das ist mein einziger Kritikpunkt. Meiner Meinung nach hätte Zoe Beck alles noch ein bisschen ausführen können, vorallem bei einer Dystopie, wo Worldbuilding wichtig ist, sind 300 Seiten einfach zu wenig. Der Schreibstil hat mir gefallen und wie gesagt das Buch war spannend und die Protagonistin Lina war interessant, ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Das Konzept hat mich begeistert und konnte mich dann aber leider nicht ganz überzeugen.
Alles in allem war es ein spannender, dystopischer Thriller, der jedoch noch ein bisschen mehr ausgeführt hätte werden können. Deshalb 3 von 5 Sterne.